Amphibien Erdkröte Bufo bufo



Die Erdkröte ( Bufo bufo )



Erdkröte Bufo bufo


  • Bis 12 cm groß und sehr plump. Sie ist nahezu in ganz Europa verbreitet und überschreitet sogar den nördlichen Polarkreis. Die Erdkröte ist sehr anpassungsfähig und besiedelt nahezu alle Landschaftstypen Europas bis in 2000 m Seehöhe.Tagsüber versteckt sie sich unter hohl liegenden Steinen oder in selbstgegrabenen Höhlungen.

  • Die Erdkröte kann viele Landschaftstypen besiedeln

    Erdkröte Bufo bufo





  • Durch die Massenwanderung der Erdkröten (und der Grasfrösche) im März zu ihren Laichgewässern fallen die vielen toten Kröten auf den Straßen mehr ins Auge, als die vieler anderer Amphibien, deren Wanderungen sich meist über längere Zeiträume erstrecken.
    Wie groß die Anzahl dieser auch als Explosivlaicher bezeichneten Tiere sein kann, sieht man an einem Krötenzaun in der Kaltenbachau in Bad Ischl, der dankenswerterweise vom Bauhof Bad Ischl aufgestellt wird.
    Jedes Jahr werden hier einige tausend Kröten und etliche Grasfrösche aus den Fangkübeln über die Straße gebracht. (Siehe Grafik 1997)

  • Krötenschnüre

    Die 3 bis 4 m langen Laichschnüre werden normalerweise zwischen vertikalen Strukturen im Wasser aufgespannt. (Wenn diese nicht vorhanden sind, geht es aber auch anders - siehe Foto links.)



  • Als Laichgewässer dienen hauptsächlich größere Weiher, wobei sich besonders starke Laichplatztreue feststellen läßt. Das heißt, die Tiere suchen zur Laichabgabe meist ihr Geburtsgewässer auf. Da die Erdkrötenkaulquappen von den Fischen wegen der eingelagerten Bitterstoffe gemieden werden, können sie sich sogar, im Gegensatz zu allen anderen heimischen Amphibienarten, in Fischteichen gut entwickeln.
  • Die Nahrung der Erdkröten besteht zum Großteil aus Käfern, Spinnen, Fliegen und Tausendfüßlern.

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