1. Feuersalamander von: Wolfgang Schäfer
2. AW: Feuersalamander von: Gerlach,
Uwe, HMR/DE
3. Re: Feuersalamander von: Jens Stolz
4. Re: Feuersalamander von: Ulrike
Kunchintzki, München
5. Re: Feuersalamander von: Jens Stolz
6. Re: Feuersalamander von: Wolfgang Schäfer
7. Re: Feuersalamander von: Morsch
8. Re: Feuersalamander von: Morsch
9. Re: Feuersalamander von: Burkhard
Thiesmeier
10. Cryptobranchidae und andere von: Thomas Krueger
11. Fütterung von frisch umgewandelten Feuersalamandern von: Rainer Redzich
12. Bitte Hilfe von: Hoffmann Birgit
13. Krötenzaun von: Franz-Josef
Wipperfürth
14. Re: Bitte Hilfe von: Bernd Westermann
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Datum: Thu, 4 Feb 1999
From: Wolfgang Schäfer <wolfgang.schaefer%entferne%@urz.uni-heidelberg.de>
Subject: Feuersalamander
Ich hatte zwei Feuersalamanderlarven, die sich sehr gut entwickelten und seit 4 Tagen an
Land sind.
Nun leben sie allerdings sehr scheu und verstecken sich in ihren Höhlen.
Was soll ich den kleinen Salamandern füttern und vor allem, wie bringe ich sie dazu, das
Futter zu fressen?
Wolfgang Schäfer
TOP
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Datum: Fri, 5 Feb 1999
From: "Gerlach, Uwe, HMR/DE" <Uwe.Gerlach%entferne%@hmrag.com>
Subject: AW: Feuersalamander
Hallo Hr. Schäfer,
Futter: kleine Grillen oder rote Mückenlarven auf einem Haushaltstuch (da
sieht man daß sich etwas tut). Sie können auch versuchen die Tiere mit der
Pinzette rote Mückenlarven zu verfüttern (wenn Sie die Zeit haben).
Wie sind Sie denn auf mich gekommen? Sie wohnen wahrscheinlich nicht weit
von mir (ich wohne westlich von FfM).
Viel Erfolg
Uwe
TOP
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Datum: Fri, 05 Feb 1999 23:00:55 +0100
From: Jens Stolz <nicole.jens%entferne%@stolz.franken.de>
Subject: Re: Feuersalamander
Hallo Jürgen,
ich hatte mal Nachwuchs von Cynops phyrogaster (Feuerbauchmolch) aufgezogen.
Ich konnte meine Larven mit tiefgefrohrenen roten Mückenlarfen gefüttert,
dazu hatte ich eine Stecknadel an einen Schaschlickspieß gebunden und damit die
aufgetauten Larven aufgespießt.
Danach habe ich jeden Jungmolch einzel das futter vor der Nase hin und herbewegt,
bis sie das Futter annahmen. Diese Methode ist zwar etwas mühsam,
jedoch bleiben keine Futterreste in Terrarium zurück (wie wenn Sie imFutter
"stehen").
Schöne Grüße Jens
TOP
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Datum: Fri, 5 Feb 1999
From: Ulrike Kunchintzki, München <laubfrosch%entferne%@fbmev.de>
Subject: Re: AW: Feuersalamander
ich empfehle, Drosophila zu füttern. Man legt ein Stück Banane ins
Terrarium, dann setzen sich die Drosophilas dorthin, sind gut zu
sehen und halten sich auch eine Weile.
Uli Kunchintzki
TOP
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Datum: Sun, 07 Feb 1999
From: Jens Stolz <nicole.jens%entferne%@stolz.franken.de>
Subject: Re: Feuersalamander
> Ich konnte kürzlich das Buch von Günther E. Freytag "Feuersalamander und
Alpensalamander",
Verlag Neue Brehm-Bücherei, bei der Firma Humanitas-Bücherversand für DM 14.95
erwerben.
Ein ausführliches Buch zum Thema Feuersalamander. Bei Humanitas gibt es laufend
interessante Titel zu
> zum Teil stark reduzierten Preisen!
Humanitas Buchversand GmbH
Industriepark 3
56291 Wiebelsheim
Telefon 06766/903100
Fax 06766/903310
Grüße, Jens Stolz
TOP
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Datum: Mon, 8 Feb 1999
From: Wolfgang Schäfer <wolfgang.schaefer%entferne%@urz.uni-heidelberg.de>
Subject: Re: Feuersalamander
Lieber Uwe Gerlach,
vielen Dank für ihre mail. Ich bin über die amphibien-links auf Sie gekommen
(frosch%entferne%@gmx.net).
Ihren Tip mit dem Haushaltstuch werde ich heute abend ausprobieren. Das
Problem ist aber, dass die beiden Salamander sehr scheu sind (als Larven
waren sie dagegen zutraulich) und ich immer erst ihr Versteck auseinander
nehmen muss, um sie zu sehen. Ich wollte auch die sog. "Pinkie"-Larven
verfüttern (Goldfliegen-Larven), habe aber gelesen, dass diese schlecht zu
verdauen sind und sich möglicherweise auch durch die Darmwand bohren können.
Haben Sie schon solche Larven verfüttert (sind eigentlich für den
Angel-Bedarf)?
Ich will die beiden Tiere sowieso Ende Februar wieder aussetzen, aber bis
dorthin muss ich sie irgendwie zum Fressen bringen. Vielleicht fressen sie
ja heimlich, denn ich habe kleine Regenwürmer und Nacktschnecken ins
Aquaterrarium gesetzt, und außerdem sind dort viele Bachflohkrebse, die die
Salamenderlarven gut gefressen haben.
Ich wohne übrigens in Wiesloch, ca. 15 km südlich von Heidelberg, d.h. nicht
allzuweit von ihnen entfernt.
Viele Grüße
Wolfgang Schäfer
TOP
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Datum: Tue, 9 Feb 1999
From: dfb.morsch%entferne%@t-online.de (Morsch)
Subject: Re: Feuersalamander
Hallo Herr Schäfer,
leider habe ich Ihre Mails erst eben bekommen, sonst hätte ich mich schon ein
wenig früher gemeldet - allerdings hat Ihnen mein Freund Uwe Gerlach sicherlich
schon gute Tips gegeben. Machen Sie sich wegen der kleinen Salamander keine
Sorgen - es ist völlig normal, daß frisch umgewandelte Amphibien in der Regel in
den ersten Tagen zunächst einmal kein Futter annehmen. Das kommt einige Tage
später von ganz alleine. Auch daß sich die Feuersalamander verstecken ist ganz
normal. Von einer Fütterung mit Pinkie-Maden rate ich generell ab - die Gründe
sind Ihnen ja bekannt. Kleine Nacktschnecken und Regenwürmer sind völlig in
Ordnung. Zudem empfehle ich Ihnen, sich in einem Zoogeschäft eine Dose
Mikro-Heimchen (wahlweisen Grillen mikro, sind aber etwas träger) zu besorgen
(sind besonders klein), Preis 3 bis 5 Mark. Sie können die Heimchen mit Salat,
Möhren (kl. Stücke), Haferflocken, Fischfutter etc. anfüttern und dann peu a peu
immer einige zu den Salamandern kippen. Der Vorteil: die Heimchen sind stets im
ganzen Becken auf Wanderschaft, und die Jungsalamander kriegen das schnell
spitz. Meine Erfahrungen zeigen, daß die Jungtiere sehr schnell lernen, auf
,,Heimchenjagd" zu gehen. Sie verlassen dazu ihre Verstecke und lauern den
vorbeilaufenden Heimchen regelrecht auf - Sie hätten also den Vorteil, die
Freßvorgänge auch beobachten zu können.
Sollten Sie weitere Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, sich wieder zu melden.
Ich stehe gerne - wie bestimmt auch viele andere Listenmitglieder - zum
Gedanken- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen aus Hessen
Michael Morsch
E-Mail: dfb.morsch%entferne%@t-online.de
TOP
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Datum: Tue, 9 Feb 1999
From: dfb.morsch%entferne%@t-online.de (Morsch)
Subject: Re: Feuersalamander
Hallo Herr Stolz,
danke für Ihren Buchtip - das Werk ist sehr bekannt. Ich wollte nur noch schnell
ein Werk eines Listenmitglieds empfehlen: Die Ökologie des Feuersalamanders,
von Burkhard Thiesmeier. Ein Muß für jeden Feuersalamander-Liebhaber. Den Verlag
weiß ich leider nicht auswendig (ich glaube Westarp Wissenschaften/Herr
Thiesmeier möge es mir bitte nachsehen, sollte es der falsche sein), da ich
gerade auf der Arbeit sitze - aber Sie bekommen es mit Sicherheit in jedem
herpetologischen Buchhandel (-versand). Ich kann mich zu Hause auf Wunsch gerne
noch mal wegen des Verlages vergewissern. Noch bessere Infos bekommen Sie aber
bestimmt von Burkhard Thiesmeier selbst - hier zwei E-Mail-Adressen zur Auswahl:
thiesmeier%entferne%@cityweb.de, thiesmeier%entferne%@cww.de.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Morsch
TOP
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Datum: Wed, 10 Feb 1999
From: Burkhard Thiesmeier <thiesmeier%entferne%@cityweb.de>
Subject: Re: Feuersalamander
Lieber Michael Morsch,
vielen Dank für Deine nette Reklame für mein kleines Buch über
den Feuersalamander. Zur Information für Interessierte: Es ist
beim Verlag vergriffen, aber evtl. noch über die eine oder andere
herpetolog. Versandbuchhandlung (Bücher-Kreth in Frankfurt etc.)
erhältlich. Ich selbst habe auch noch einige Exemplare abzugeben
(36,-DM).
Das Heft von Günther Freytag ist m. M. nach sehr veraltet (aus
den 50ern!); es ist eigentlich nur noch was für Sammler. Im
übrigen möchte ich noch auf den Band von Reiner Günther: Die
Amphibien und Reptilien Deutschlands (Gustav Fischer) hinweisen.
Das Buch ist von 1996 und über 800 Seiten dick. Es kostet zwar
148,- DM, doch wer sich ernsthaft für einheimische Amphibien und
Reptilien interesiert, sollte es als Nachschlagwerk haben. Dort
finden sich auch ein umfangreiches Kapitel über den
Feuersalamander und viele Literaturhinweise.
Auch noch etwas zur Juvenilnahrung: Freilanduntersuchungen aus
der Ukraine haben gezeigt, daß die Tiere vor allem kleine
Schnecken und Springschwänze! fressen. Springschwänze sind über
den Tierhandel zu beziehen (vielleicht auch im eigenen
Blumenkasten zu finden).
Herzliche Grüße
B. Thiesmeier
________________
Dr. Burkhard Thiesmeier
Am Born 11
D-44894 Bochum
Tel.: 0234/309309
Fax: 0234/309312
E-Mail: thiesmeier%entferne%@cityweb.de
TOP
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Datum: Sun, 14 Feb 1999
From: Thomas Krueger <Thomas.Krueger2%entferne%@planet-interkom.de>
Subject: Cryptobranchidae und andere
Hallo liebe Listenmitglieder,
seit einiger Zeit verfolge ich das Geschehen in dieser Liste
und mochte heute zum ersten Mal aktiv werden.
1.
Ich mochte mir wieder Cryptobranchus alleganiensis zulegen.
Hatte diese Tiere schon vor ca. 15 Jahren, und es gelang
in einem sehr gro?en Becken sogar die Zufallszucht. Leider
mu?te ich die Tiere aus Zeitmangel abgeben.
Die Jungtiere aus der Zucht wurden an verschiedene Privatleute
fur 20,-DM/Stck. abgegeben. Leider sind diese Tiere mittlerweile
alle "verschollen". Voller Erwartung habe ich im letzten Jahr mit
vielen Handlern gesprochen, aber nix tat sich. Es waren einfach
keine Tiere zu bekommen.
Welchen Schutzstatus haben diese Tiere z.Zt.?
Werden sie uberhaupt noch importiert bzw. hier nachgezuchtet?
Kennt jemand seriose Quellen?
2.
Ich suche Literatur zur Haltung/Zucht von Andrias spec.. Kann mir
jemand die im A. davidianus-Zuchtbericht von Hr. Haker (Salamandra
'97) genannte Literatur als Kopie besorgen?
3.
Als Liebhaber einheimischer Frosch- und Schwanzlurche bin
ich an Kontakten zu Listenmitgliedern interessiert, die diese Tiere
mit den in D erforderlichen Papieren abgeben.Wichtig ist hierbei
die gesicherte geographische Herkunft der Tiere.
Naturlich freue ich mich auch uber reinen Erfahrungsaustausch.
Gru?,
Thomas Kruger
TOP
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Datum: Thu, 18 Feb 1999
From: "Rainer Redzich" <reptofan%entferne%@hallertau.net>
Subject: Fütterung von frisch umgewandelten Feuersalamandern
Hallo alle miteinander,
leider habe ich wegen eines Serverproblems erst jetzt die letzten Nachrichten erhalten und
möchte hiermit,
falls noch erforderlich, meine Erfahrungen bei der Ernährung von frisch metamorphosierten
Salamandern und Molchen mitteilen.
Kleinere Molche, wie Teich-, Faden- und Bergmolch füttere ich direkt nach der Umwandlung
mit gr. Drosophilas,
deren Maden, Springschwänzen, ganz kleinen Mehlwürmern,
welche ich selbst züchte und vor dem Verfüttern mit Möhrenraspeln und Salat
anfüttere,
wenn es die Jahreszeit erlaubt mit ganz kleinem Wiesenplankton und was zu gutem Wachstum
führt,
sind kleine Wachsraupen aus eigener Zucht, wobei letztere sehr gerne angenommen werden und
für ein gutes Wachstum sorgen.
Größere Molche, wie Kamm- und Marmormolche, füttere ich mit kleinen Grillen
(die sind nicht so schnell und ausbruchsfreundlich wie Heimchen), ebenfalls
Wiesenplankton, kleinen Regenwürmern,
welche ruhig geteilt werden können und zu guter letzt wieder die Wachsraupe. Bei der
Fütterung mit Wachsraupen ist
jedoch darauf zu achten, daß diese nicht nur verfüttert werden, da die Tiere sonst sehr
schnell zur Verfettung neigen,
was vor allem bei adulten Tieren dazu führt, daß diese sich nicht mehr fortpflanzen
möchten.
Ein zwischendurch auch gut zu verabreichendes Futter sind auch die etwas kleineren
mehlwurmähnlichen Larven des Getreideschimmelkäfers,
auch Buffalos genannt, der sich ebenfalls sehr leicht züchten läßt, wobei die Larven
wiederum aber vor dem
Verfüttern mit etwas Grünfutter "vitaminisiert" werden sollten. Ich hoffe
einige Anregungen und vielleicht auch
Hilfestellung gegeben haben zu können und sage tschüs bis dann
Rainer
ps: falls jemand Fragen zu Zuchtansätzen hat, helfe ich gerne mit Rat
TOP
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Datum: Fri, 26 Feb 1999
From: Hoffmann Birgit <Hoffmann%entferne%@nefkom.de>
Subject: Bitte Hilfe
Halli, hallo,
Ich bräuchte bitte Hilfe von einem Frosch- Fachmann.
Bei gemütlicher Runde um unseren Gartenteich haben wir diskutiert,
- wie alt ein Frosch wird (wenn er nicht gefressen wird)
- wie lange ein Teichfrosch ca. unter Wasser bleiben kann
- wie schnell so ein Teichfrosch schwimmen kann
- und wieviel Fliegen ein ausgewachsener Frosch im Laufe des Tages vertilgt.
Haben Sie darüber Informationen oder könnten mir sagen,
wo ich diese Informationen herbekomme ??
Für einen kleinen Tip wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
Birgit Hoffmann
TOP
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Datum: Sat, 27 Feb 1999
From: Franz-Josef Wipperfürth <wipp-mail%entferne%@online.de>
Subject: Krötenzaun
Hey zusammen,
ich bin begeistert. Danke für eine soche Seite im Internet.
Jetzt am nächsten Wochenende starten wir unsere diesjährige (10.)
Krötenzaunaktion.
Mir wäre sehr geholfen, wenn ich von Euch ein paar Infos mehr über
Vorkommen, Gefährdung von Arten bei uns in Mittelfranken erhalten könnte.
Unser Hauptproblem stellen die Molche (Teich- und Bergmolche) dar, deren
Population von Jahr zu Jahr sinkt.
Weibliche Kröten haben wir eine relative konstante Population. Bei den
männlichen schwankt dies sehr stark. Laubfrösche haben wir seit 1995 keine
mehr.
Danke für die Info
MfG
Der Krötenzaunspezi aus Cadolzburg
TOP
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Datum: Sun, 28 Feb 1999
From: Bernd Westermann <westerma%entferne%@mail.rz.uni-lueneburg.de>
Subject: Re: Bitte Hilfe
Hallo Birgit
Das war mit Sicherheit eine sehr gemütliche Runde, in der diese Fragen
aufgetreten sind. Ich bin zwar kein Froschfachmann, kenne mich aber ein wenig
mit Schwanzlurchen (Molchen und Salamandern) aus.
Da sowohl Frösche (Urodela) als auch Molche (Caudata) wechselwarme Tiere sind,
sind alle ihre Aktivitäten von der Umgebungstemperatur abhängig.
Verschiedene in Terrarien gehaltene Caudata haben ein verbürgtes Alter von 20
bis 30 Jahren erreicht. In freier Natur dürfte die Lebenserwartung bedingt
durch Krankheiten und Parasiten allerdings erheblich niedriger sein. ähnliche
Werte dürften auch für Urudela zutreffen.
Amphibien verfügen neben der Lungenatmung über eine sehr efiziente Hautatmung.
Wenn der physiologische Umsatz z. B. durch niedrige Umgebungstemperaturen (im
Winter) gering ist, kann diese ausreichen, den Körper mit Sauerstoff zu
versorgen. So überwintern z.B. einige Froscharten im Gewässerschlamm
zugefrorener Teiche. In der Aktivitätsperiode (Frühjahr, Sommer) ist der
Sauerstoffbedarf und damit die Verweildauer unter Wasser stark abhängig von der
Aktivität, der Wasser(=Körper-)temperatur und dem Sauerstoffgehalt des Wassers.
Unter entsprechenden Bedingungen kann diese Zeit durchaus einige Stunden
betragen.
Wenn Du wissen willst, wie schnell ein Frosch schwimmen kann, probier es bei
verschiedenen Wassertemperaturen selbst einmal aus. Das wäre ein schönes Thema
für eine Dissertation.
Weil ein Frosch nicht nur Fliegen, sondern auch andere z.T. sehr viel kleinere
und masseärmeree Tiere (Mücken) frißt und sein Appetit wie gesagt von der
Umgebungstemperatur und Aktivität abhängt, läßt sich diese Frage mit Sicherheit
nicht eindeutig beantworten.
Ich hoffe Dir und Eurer gemütlichen Runde Anregungen für eine weitere
gemütliche Runde gegeben zu haben, und würde mich freuen, ein kleines Feedback
von Dir zu erhalten.
Bis dann
Bernd