Die Wortmeldungen der Amphibienlistenteilnehmer vom Juli 2001

#1. Wo leben Knoblauchkröten ? - von Ulrike Geise
#2. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Kai Erik Witte
#3. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Wieser Bernard
#4. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Andreas Krone
#5. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Ulrike Geise
#6. Froschfütterung - von Gerald Hohos
#7. Re: Froschfütterung - von Kai Erik Witte
#8. Re: Froschfütterung - von Christina Frick
#9. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Wieser Bernard
#10. Molchlarven - von Andreas Maletzky
#11. Re: Molchlarven - von Ulrike Geise
#12. Re: Froschfütterung - von Gerald Hohos
#13. Re: Froschfütterung - von Gerald Hohos
#14. Re: Molchlarven - von Mysliwietz Rainer
#15. Re: Molchlarven - von Burkhard Thiesmeier
#16. Re: Molchlarven - von Benedikt Schmidt
#17. Europäische Gelbbauchunken - von Morsch, Michael


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#1. Wo leben Knoblauchkröten ? - von Ulrike Geise
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Date: Thu, 12 Jul 2001 von: Ulrike.Geise%entferne%@t-online.de (Ulrike Geise) Subject: Wo leben Knoblauchkröten ? Hallo, Ich lebe leider nicht im idealen Knoblauchkrötenland, soll aber zu deren Schutz beitragen. Daher eine paar Fragen an die Amphibienschützer mit viel Knoblauchkrötenerfahrung: Wie sieht ein ideales Knoblauchkrötengewässer aus? Bei uns sitzen sie oft in so nährstoffreichen Gewässern, dass sich ein normaler Amphibienschützer angeekelt abwenden würde. Brauchen die das oder können sie da besonders gut überleben, da andere Amphibienarten es nicht mehr aushalten? Und wie ortstreu sind Knoblauchkröten? Danke schon mal für die Unterstützung!!! Ulrike Geise

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#2. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Kai Erik Witte
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Date: Fri, 13 Jul 2001 von: Kai Erik Witte <kai.witte%entferne%@tuebingen.mpg.de> Subject: Re: Wo leben Knoblauchkröten ? Hallo Ulrike! >Bei uns sitzen sie oft in so nährstoffreichen Gewässern, dass sich ein >normaler Amphibienschützer angeekelt abwenden würde. Brauchen die das >oder können sie da besonders gut überleben, da andere Amphibienarten es >nicht mehr aushalten? Nein, vermutlich haben sie einfach keine andere Wahl... Ich kenne stabile Populationen auch aus "Vorzeigegewässern" komplett mit Triturus cristatus und Eubranchipus (Siphonophanes) grubei sowie Hottonia palustris. Allerdings liegen alle Laichgewässer, an die ich mich im Moment erinnern kann, im Agrarland (auch nahegelegene Gewässer in kleinen Wäldchen werden offenbar nicht genutzt). Ich vermute mal, dass die Landwirtschaft an der von Dir beobachteten Eutrophierung Schuld ist. IMHO ist das aber kein Pelobates-Idealbiotop. Für Norddeutschland würde ich es eher so charaktersieren: grosse/tiefere Tümpel (die etwa alle 10 Jahre austrocknen) an Saumstrukturen im offenen Agrarland (vorzugsweise Weideland auf nicht-versumpften Böden). Gute submerse Macrophytenbestände entlang des Ufers (z.B. Glyceria fluitans), kaum hochwachsende Helophyten. >Und wie ortstreu sind Knoblauchkröten? Im Effekt schienen sie mir recht ortstreu zu sein - allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dies durch angeborene Ortstreue oder eher optimale Gewässerwahl zustande kam. Opportunisten wie calamita dürften sie (zumindest in Norddeutschland) wohl nicht sein. Auf jeden Fall wandern sie z.T. recht weit. Früher gab es im Garten meiner Eltern ein Pelobates-Weibchen, das sich über 2km vom nächsten Laichgewässer für (IIRC) 2 Jahre aufhielt (vermutlich also nur zwischen zwei Laichperioden). Wo ist denn Dein Knobi-Projekt? :o) Alles Gute, kai

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#3. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Wieser Bernard
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Date: Fri, 13 Jul 2001 von: "Wieser Bernard" <bernard.wieser%entferne%@utanet.at> Subject: Wo leben Knoblauchkröten ? Die Verbreitung hier im Südosten Österreichs, in der Steiermark, bezieht sich sehr auf das tertiäre Schwemmland, nämlich auf die Schotter- und Sandablagerungen im Tiefland bis ca. 350 m Seehöhe. Durch Zersiedlung, Verkehrsintensivierung und Ausräumung der Landschaft(incl. Drainagierung der Böden), ist ihr Bestand in den letzten Jahren auf ein einziges bekanntes Vorkommen mit ca. 600 Alttieren zurückgegangen. Diese leben in einem collinen Laubmischwald mit großen Grundwasservorkommen und ziehen zur Laichzeit in die nahegelegenen Kirchberger Teiche (ca. 50 ha). Die Teiche werden von einem Bach gespeist, welcher zuvor landwirtschaftliches Ackergebiet durchfließt. Oft ist das Wasser, das genau zur Anbauzeit in die Teiche eingeleitet wird, mit Nitraten überlastet. Die Teiche unterliegen einer Wechselwirtschaft. Es werden dort, altersmäßig, K1, K2, K3, und K4-Fische (vor allem Karpfen) gezüchtet. Manche Teiche werden über Winter ausgelassen und im Frühjahr wieder bespannt. Andere wiederum bleiben bespannt und werden erst im Frühjahr (ab Mitte April) abgefischt. Dies führt dazu, dass gerade während dieser Zeit der Laichvorgang bei vielen Amphibienarten unterbrochen wird. Die Knoblauchkröte laicht allerdings etwas später, Anfang Mai. Ihr Aufenthalt beim Gewässer ist sehr kurz (Max. 1-2 Wochen bei den meisten). Nur unverpaarte Männchen bleiben etwas länger. Ende Juni, Anfang Juli sind die Kaulquappen soweit umgewandelt und beginnen die Rückwanderung in den Sommerlebensraum Mischwald. Binnen 2 Wochen ist auch dies abgeschlossen. Die Knoblauchkröten leben hier und in der weiteren Umgebung Richtung Osten fast ausschließlich im Flachland entlang der großen Flußtäler Mur und Raab. Im Neusiedlerseegebiet und im pannonischen Österreich (Niederösterreich, Burgenland) findet man noch zahlreiche Vorkommen. Doch auch dieser Bestand ist stark gefährdet. Die Knoblauchkröte laicht meisten (zu über 90 %) in Stillgewässern. Viele Grüße Bernd

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#4. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Andreas Krone
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Date: Sat, 14 Jul 2001 von: Andreas_Krone%entferne%@t-online.de (Andreas Krone) Subject: Re: Wo leben Knoblauchkröten ? Liebe Ulrike, bei uns (Berlin/Brandenburg) laichen die Knoblauchkröten beinahe in allen Arten von stehenden Gewässern. Deine Beobachtung zu den verschmutzten Gewässern kann ich bestätigen. Wenn die Auswahl zwischen einem kristallklaren und einem völlig trüben besteht wählen die Knoblauchkröten mit Sicherheit das verschmutzte. Ich glaube die Ursache liegt in dem Deckungsbedürfnis der adulten Tiere begründet, die immer aus einer Deckung rufen (unter Wasserpflanzen, Laub o.ä.) Die Larven kommen auch mit stark verschmutzten Gewässern gut klar. Sie tauchen bei Sauerstoffmangel regelmäßig an die Wasseroberfläche und schappen nach Luft. Wichtig ist für die Reproduktion, dass die Gewässer lange genug Wasser führen, wegen der langen Entwicklungszeit der Larven. Unsere Typischen Knoblauchkrötengewässer fallen jedoch auch mal trocken und sind deshalb, und das ist wahrscheinlich wichtig, fischfrei. über die Ortstreue liegen wenig Erfahrungen vor. Die Art besiedelt aber schnell neue Gewässer und ist meiner Meinung nur wenig ortstreu. Neben dem Laichgewässer ist für die Knoblauchkröte vor allem die Qualität der Landhabitate wichtig. Bei uns kommt die Art hauptsächlich in landwirtschaftlich geprägten Gebieten vor. Sie kommt auch mit intensiver Landwirtschaft (Ackerbau) gut klar. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Tiere intensive genutzte Ackerflächen extensiv genutzten Grünlandflächen vorziehen. Wichtig sind gut grabbare und deshalb meist sandige Böden. Beste Grüße Andreas -------------------------------------------- Dipl.-Hydr. Andreas Krone Birkenallee 14 16359 Biesenthal Tel. 03337/41725 e-mail: andreas_krone%entferne%@t-online.de internet: www.amphibienschutz.de ------------------------------------

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#5. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Ulrike Geise
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Date: Mon, 16 Jul 2001 von: Ulrike.Geise%entferne%@t-online.de (Ulrike Geise) Subject: Re: AW: Wo leben Knoblauchkröten ? Hallo Bernhard, hast Du (oder jemand anders....) in solchen Teichgruppen mit unterschiedlicher Nutzung mal nachgehalten, wo die Knobis vorrangig sitzen? Immer im gleichen Teich oder gibt es eine Abhängigkeit vom jeweiligen Besatz? Bin sehr auf die Antwort gespannt! Ulrike

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#6. Froschfütterung - von Gerald Hohos
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Date: Mon, 16 Jul 2001 von: "Gerald Hohos" <g.hohos%entferne%@utanet.at> Subject: Froschfütterung Hallo, wer weiß über die Futterbeschaffenheit des Wasserfrosches (Rana esculenta) bescheid. Ich habe in meinem Biotop mehrere dieser Art, die voriges Jahr junge bekommen haben. Nachdem diese Froschart das Gewässer normalerweise nicht mehr verlässt, stelle ich mir die Frage, ob auch alle genug zu Fressen finden. Gibt es ein Trockenfutter für Frösche? Oder fressen diese nur Lebendfutter? Mehlwürmer fressen sie, sind aber eine teure und aufwendige Fütterung. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand antworten könnte. Liebe Grüsse Gerald

Reply to: Gerald Hohos

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#7. Re: Froschfütterung - von Kai Erik Witte
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: Kai Erik Witte <kai.witte%entferne%@tuebingen.mpg.de> Subject: Re: Froschfütterung Hallo Gerald, ich halte es nicht für sinnvoll überhaupt zu füttern, da das dem Ziel eines "Biotops" genau entgegen steht und eine ganze Reihe von Folgeproblemen nach sich ziehen kann. Im übrigen wandern junge Grünfrösche durchaus ab (auch in weiter entfernt gelegene Gewässer). Alles Gute, kai

Reply to: Kai Erik Witte

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#8. Re: Froschfütterung - von Christina Frick
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: "Christina Frick" <christina_frick%entferne%@yahoo.de> Subject:Re Froschfütterung Hallo Gerald! Nachdem die Frösche von alleine in dein Biotop eingewandert sind, denke ich, dass sie dort auch genug zu fressen finden, sonst wären sie nicht geblieben. Es werden genau so viele Frösche am Teich bleiben, wie es dieses Biotop erlaubt. Ich denke nicht, dass du in dieses natürliche Gleichgewicht, das sich dort eingestellt hat, eingreifen solltest. Ansonsten kann ich auch nicht weiterhelfen. Liebe Grüße Christina

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#9. Re: Wo leben Knoblauchkröten ? - von Wieser Bernard
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: "Wieser Bernard UTA" <bernard.wieser%entferne%@utanet.at> Subject: AW: Wo leben Knoblauchköten Ich habe bis jetzt nur eine Beobachtung von Knoblauchkrötenkaulquappen gemacht. Der betroffene Teich war dem Sommerlebensraum am nächsten. Es war nicht einer der großen Teiche. Doch kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, daß nur dieser Teich in Frage kommt. Alle Teiche haben Tiefenstrukturen von flach bis über 3 m Tiefe. Im tiefsten Teich fand ich vor allem die Kammolche an. Der Teich mit den KnoblauchkrötenKaulquappen ist mit Rohrkolben und Blutweiderich bewachsen. Im Sommer findet man dort das Faden-Laichkraut und das Krause Laichkraut sowie das Glatte Hornblatt als Wasserpflanzen. (Einmal sah ich dort auch den Gewöhnlichen Wasserschlauch). Die Kaulquappen habe ich in den sehr seichten, warmen Bereichen, Anfang Juni gesehen. In den letzten drei Jahre wurden in diesem kleinen (ca. 1,5 ha) Teich die K1 (einjährigen) Karpfen gezüchtet. Im heurigem Jahr waren es ca. 24 Mutterkarpfen. An Nebenfischen gibt es noch Schleihen, Hecht und Zander. An Beifischen den Blaubandbärbling. Die Zählung der Knoblauchkröten erfolgte an einer Landesstraße, die zwischen 100 und 600 m von den Teichen entfernt liegt. Dazwischen liegen ein Maisfeld und ein Bach. Es sind hier die einzigen Schotterböden weit und breit. Der Wald ist sehr nass (überall Binsen). Ein Sturm hat vor 2 Jahren ca. 10 ha Fichtenwald (hier sowieso an der falschen Stelle) geschmissen. Seitdem geht der Bestand allerdings zurück. Wir beobachten seit 3 jahren. Gesamt wandern ca. 15.000 Amphibien an dieser Stelle auf ca. 1,2 km Landesstraße. Mehr kann ich dir leider nicht weitergeben. Wir sind noch am Anfang der Untersuchungen. Bernd

Reply to: Wieser Bernard UTA

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#10. Molchlarven - von Andreas Maletzky
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: Andreas Maletzky <andreas.maletzky%entferne%@sbg.ac.at> Subject: Molchlarven Hallo zusammen! Wir untersuchen gerade im Rahmen einer Diplomarbeit einen kleinen alpinen See in Salzburg mit großen Populationen von Bergmolch, Teichmolch und Alpen-Kammmolch. Ein Aspekt der Arbeit ist das Larvenwachstum, bzw. ob die Larven rechtzeitig metamorphosieren, bevor der See austrocknet (ca. Ende September). Wir hatten allerdings bei unserem ersten Versuch gehörige Probleme, die Larven zu bestimmen. Wir haben zwar Bestimmungsliteratur und Tafeln der Entwicklungsstadien hier, in natura sieht das alles aber wieder ganz anders aus. Auf welche wichtigen Kennzeichen müssen wir aufpassen, was gibt es für Tricks? Danke im voraus, liebe Grüße Andy

Reply to: Andreas Maletzky

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#11. Re: Molchlarven - von Ulrike Geise
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Date: Wed, 18 Jul 2001 von: Ulrike.Geise%entferne%@t-online.de (Ulrike Geise) Subject: Re: Molchlarven Hallo, am ehesten: Bergmolchlarven haben meist graue Punkte auf dem Körper und eine schwarze Schwanzspitze (sofern vorhanden) Teichmolchlarven sind eher einheitlich und ohne schwarze Punkte (in dunklen Teichen sind sie manchmal sehr dunkel!) Kammolchlarven eher wie Bergmolchlarven, ältere Larven werden viel größer - am sichersten sind aber Schwanzform und die dünnen Spinnenfinger. Viel Spaß beim Bestimmen! Ulrike Geise

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#12. Re: Froschfütterung - von Gerald Hohos
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: "Gerald Hohos" <g.hohos%entferne%@utanet.at> Subject: Re: Froschfütterung hallo christina, danke für deinen tip. ich dachte mir auch so, aber irgendwo war der gedanke, ob dann mehrere frösche bei gleichen bedingungen genug futter finden. bei uns sind diese tiere schon immer seltener, deshalb bin ich auf sie, und mein biotop als idealer lebensplatz, stolz. nochmals danke und schöne grüsse aus österreich gerald

Reply to: Gerald Hohos

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#13. Re: Froschfütterung - von Gerald Hohos
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Date: Tue, 17 Jul 2001 von: "Gerald Hohos" <g.hohos%entferne%@utanet.at> Subject: Re: Froschfütterung hallo kai, danke für deinen tip. ich dachte mir auch so, aber irgendwo war der gedanke, ob dann mehrere frösche bei gleichen bedingungen genug futter finden. bei uns sind diese tiere schon immer seltener, deshalb bin ich auf sie, und mein biotop als idealer lebensplatz, stolz. nochmals danke und schöne grüsse aus österreich gerald

Reply to: Gerald Hohos

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#14. Re: Molchlarven - von Mysliwietz Rainer
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Date: Wed, 18 Jul 2001 von: "Mysliwietz Rainer" <rainerm%entferne%@gmx.net> Subject: Re: Molchlarven Hallo Andy Der Aufenthaltsort unterscheidet auch schon die Kammmolchlarven von den anderen. Die "schwebenden" sind Erstere, Teich- und Bergmolchlarven "krabbeln" am Boden herum. ( Aber das wirst Du eh wissen ) Bergmolchlarven haben auch bei uns meistens ein kleines schwarzes Dreieck am Schwanzende. übrigens Andy meine Molchfalle wäre fertig zum Probelauf... Schöne Grüße aus Bad Ischl ° Rainer Mysliwietz rainerm%entferne%@gmx.net ° Die Amphibien des Salzkammergutes (Bad Ischl) ° http://linz.orf.at/gast/rainerm/index.htm

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#15. Re: Molchlarven - von Burkhard Thiesmeier
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Date: Wed, 18 Jul 2001 von: Burkhard Thiesmeier <thiesmeier%entferne%@cityweb.de> Subject: Re: Molchlarven Zu den Larven im alpinen See bei Salzburg: Ich würde raten, zur Bestimmung einen Fachmann aus der Umgebung miteinzubeziehen. Die drei Arten im Larvalzustand auseinanderzuhalten ist relativ einfach, man muss es nur einmal erklärt bekommen haben. Bestimmungshilfen (mit Zeichnungen) finden sich in dem neuen "Atlas zur Verbreitung und Ökologie der Amphibien und Reptilien in Österreich". Er kostet 920 ATS (66,86 Euro) und ist zu beziehen über: groeger%entferne%@ubavie.gv.at Sehr empfehlenswert! Viele Grüße B.T. -- Absender: Dr. Burkhard Thiesmeier http://www.laurenti.de Am Born 11 D-44894 Bochum Tel.: 0234/309309 Fax: 0234/309312 E-Mail: thiesmeier%entferne%@cityweb.de

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#16. Re: Molchlarven - von Benedikt Schmidt
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Date: Wed, 18 Jul 2001 von: Benedikt Schmidt <bschmidt%entferne%@zool.unizh.ch> Subject: Re: Molchlarven > Bergmolchlarven haben meist graue Punkte auf dem Körper und eine schwarze > Schwanzspitze (sofern vorhanden) > Bergmolchlarven haben auch bei uns meistens ein kleines schwarzes Dreieck am > Schwanzende. Eine Bemerkung zur Schwarzfärbung der Schwanzflosse der Bergmolchlarven. Die Färbung hängt u.a. davon ab, ob es im Weiher Libellenlarven hat (Aeshna sp. oder Anax sp., also Grosslibellen). Wenn es Libellenlarven hat, sind die Schwanzflossen stärker schwarz gefärbt. Siehe Van Buskirk, J., Schmidt, B.R.. (2000). Predator-induced phenotypic plasticity in larval newts: Trade-offs, selection, and variation in nature. Ecology 81:3009-3028. MfG Benedikt

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#17. Europäische Gelbbauchunken - von Morsch, Michael
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Date: Fri, 27 Jul 2001 von: "Morsch, Michael" <Michael.Morsch%entferne%@dfb.de> Subject: Europäische Gelbbauchunken Hallo, ein Freund von mir hat noch albinotische und mischerbige Gelbbauchunken an Liebhaber abzugeben. Hier seine Kontaktadresse: Helmut Genthner Nordbergstraße 19 D-74076 Heilbronn Deutschland Telefon: 07131-176653 Ich wünschen allen ein schönes Wochenende. Gruß Michael

Reply to: Morsch, Michael

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