Die Wortmeldungen der Amphibienlistenteilnehmer vom März 2002

#1. Feuersalamanderlarven - von berndlgu
#2. Re: Feuersalamanderlarven - von bachhausen%entferne%@debitel.net
#3. Satellitennavigation - von Holenstein Dominik
#4. Wildenten - von Sissy Banner
#5. Re: Satellitennavigation - von markus Schmalwieser
#6. Re: Wildenten - von Werner Steiner
#7. Re: Satellitennavigation - von Paul Veenvliet
#8. Re: Satellitennavigation - von Holenstein Dominik
#9. Re: Satellitennavigation - von Kostenzer Johannes
#10. Hyla arborea - von Ladislaus Kampits
#11. Re: Hyla arborea
#12. Re: Hyla arborea - von Horst Wagenfeld
#13. Re: Wildenten - von Claudia Keller
#14. Re: Wildenten - von Wieser Bernard
#15. Re: Wildenten - von Holger Buschmann
#16. Re: Wildenten - von Ingo Brandt
#17. Re: Wildenten
#18. Re: Wildenten - von Mysliwietz Rainer
#19. Re: Wildenten - von Wieser Bernard
#20. Zugluft in Amphibiendurchlässen - von Wolfram
#21. Re: Zugluft in Amphibiendurchlässen - von Kostenzer Johannes
#22. Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
#23. Re: Metamorphose des Frosches - von Horst Wagenfeld
#24. Re: Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
#25. Re: Metamorphose des Frosches - von Horst Wagenfeld
#26. Re: Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
#27. Re: Hyla arborea - von Patrik Cuta

-------------------- 1 --------------------

#1. Feuersalamanderlarven - von berndlgu
Top
Date: Sat, 2 Mar 2002 von: "berndlgu" <guenther.berndl%entferne%@utanet.at> Subject: Feuersalamanderlarven Ich hätte eine Frage und zwar habe ich in dieser woche in einem ebenerdigen kunststoffbehälter mit ständigem wasserzulauf einige feuersalamanderlarven entdeckt. ist das um diese jahreszeit üblich und hätte es einen sinn, diese mit so roten würmern aus der zoohandlung zu füttern.

Reply to: berndlgu

Top

-------------------- 2 --------------------

#2. Re: Feuersalamanderlarven - von bachhausen%entferne%@debitel.net
Top
Date: Sat, 2 Mar 2002 von: <bachhausen%entferne%@debitel.net> Subject: Re: Feuersalamanderlarven Hallo, ich habe dieses Jahr die ersten Larven schon Ende Januar gefunden; da wir in der Zeit eine wärmere, regnerische Phase hatten. Der größte Teil wird aber i.d.R. im April abgesetzt. Füttern würde ich nicht. Hierdurch besteht nur die Gefahr Krankheitserreger einzuschleppen. Normalerweise sollten die Larven im Bach ausreichend Futter finden. Grüße Paul Paul Bachhausen Homepage: http://www.salamanderseiten.de Mit Informationen zu den Gattungen Cynops, Salamandra, Mertensiella, Trachemys

Reply to:

Top

-------------------- 3 --------------------

#3. Satellitennavigation - von Holenstein Dominik
Top
Date: Wed, 6 Mar 2002 von: "Holenstein Dominik" <g.d.holenstein%entferne%@malters.net> Subject: Satellitennavigation Hat jemand Erfahrungen mit Satellitennavigationssystemen z.B. in der Kartierung von Amphibienbeobachtungen, insbesondere in den Bergen? Es würde mich interessieren wie gut die auf dem Markt angebotenen Geräte sind, und ob diese sich in unwegsamen Berggelände auch dazu eignen. Besten Dank für Eure Hinweise Mit freundlichen Grüssen ___________________________________ Dominik Holenstein Natur- und Umweltfachmann Ennenmatt 17 CH-6103 Schwarzenberg Schweiz Tel. +41 (0)41 497 43 04 Natel +41 (0)79 374 41 91 e-mail: g.d.holenstein%entferne%@malters.net

Reply to: Holenstein Dominik

Top

-------------------- 4 --------------------

#4. Wildenten - von Sissy Banner
Top
Date: Thu, 7 Mar 2002 von: "Sissy Banner" <sissy.banner%entferne%@aon.at> Subject: Wildenten Hallo Freunde, ich besitze ein Schwimmbiotop und anläßlich eines Teichbaukurses wurde uns gesagt, man soll Wildenten unbedingt vertreiben. Ich hab nun das Problem, daß sich ein Entenpärchen meinen Teich zum Nächtigen ausgesucht hat. Sie sind so schlau und fallen immer erst kurz vonr Dunkelheit ein und ich bringe es dann nicht übers Herz sie im Finstern zu vertreiben. Ist es wirklich notwendig? Viele Grüße, Sissy

Reply to: Sissy Banner

Top

-------------------- 5 --------------------

#5. Re: Satellitennavigation - von markus Schmalwieser
Top
Date: Thu, 7 Mar 2002 von: "markus Schmalwieser" <a8805953%entferne%@unet.univie.ac.at> Subject: Re: Satellitennavigation Hallo Dominik! Ich hab letztenSommer/ Herbst 2001 und zuvorschon (1999) mit GPS kartiert.Beim ersten mal (1999) gings sehr schlecht(=Ungenauigkeiten von manchmal>100m). Im Sommer und Herbst 2001 hingegen allerbeste Genauigkeit (ich glaube unter 3m, könnte mich aber, wenns Dich interessiert noch schlau machen, bei den Leuten, dies ausgewertet haben). Das war allerdings in der Ebene, sollte jedoch auch in den Bergen gut funktionieren.In sehr engen Tälern könnts ev.Probleme geben, bzw. mußt länger warten, dass du genügend Sateliten erwischt. Der Grund für die Ungenauigkeiten 1999 schob ich zuerst aufs Gerät (war übrigens aus USA importiert und dort sehr günstig, ca 120Dollar), dem war aber nicht so, sondern es waren Störsignale des U.S. Militärs, die die Satelitenorientierung zeitweise sehr stark beeinflußten. Die wurden danach eingestellt. Vor kurzem hab ich gehört, daß sie nun wiederum in Europa gezielt Störsignale produzieren (nicht bestätigt). Für ein gutes Gerät mußt Du mit ca.700 Euro rechnen. Mit besten Grüßen Markus Schmalwieser www.gewaesseruntersuchung.at.gs

Reply to: markus Schmalwieser

Top

-------------------- 6 --------------------

#6. Re: Wildenten - von Werner Steiner
Top
Date: Fri, 8 Mar 2002 von: "Werner Steiner" <werner%entferne%@werner.steiner.jet2web.at> Subject: Re: Wildenten Ja, denn sie richten sehr große Schäden an der Uferbepflanzung und am Ufer an. Werner Steiner

Reply to: Werner Steiner

Top

-------------------- 7 --------------------

#7. Re: Satellitennavigation - von Paul Veenvliet
Top
Date: Thu, 7 Mar 2002 von: "Paul Veenvliet" <p.veenvliet%entferne%@planet.nl> Subject: Re: Satellitennavigation Dear all, I am sorry that my Deutsch is not as good as I would like it to be, hope you can read my English... I have been doing some amphibian mapping in a valley in Slovenia, using a Garmin 12. I can confirm the differences in how exact it works: Bill Clinton removed an 'inaccuracy' (put in for military purposes: so that 'the enemy' couldn't use the signal too well) from the satelites in the spring of 2000. I noticed this very clearly, from one day to another I was measuring on 4 meter exact in stead of 15! My GPS 'eats batteries' and does not work well with low battery power. The readings become very unreliable then. Rechargable batteries usually run out of power way before alkaline do, so they are not my preferred power source. Some batteries don't work with cold weather. Other problems include that the GPS does not work well close to some slopes and in dense forest. The altitude meter needs much more time to give a more or less acurate reading than the rest of the GPS (10 meter or more!). So much for the negative parts. On the positive side: It is very exiting to get exact coordinates in the field and to be able to put in localities in GIS (mapping programm on computer with many other options) programms to produce the kind of maps that you usually only see in fieldguides! Hope this is of some use, Paul Veenvliet Holland

Reply to: Paul Veenvliet

Top

-------------------- 8 --------------------

#8. Re: Satellitennavigation - von Holenstein Dominik
Top
Date: Fri, 8 Mar 2002 12:01:00 +0100 von: "Holenstein Dominik" <g.d.holenstein%entferne%@malters.net> Subject: Re: Satellitennavigation Hallo Markus Vielen Dank für die Informationen. Es würde mich interessieren mit welchem Gerät Du gearbeitet hast. Kannst Du mir das Fabrikat angeben? Aktuell habe ich eine Offerte für ein Gerät der Marke MAGELLAN, ein 12 Channel Handheld zum Preis von ca. 280 Euro. Dies wäre eine grosse Preisdifferenz zum von Dir vorgeschlagenen Gerätepreis. Mit freundlichen Grüssen ___________________________________ Dominik Holenstein Natur- und Umweltfachmann Ennenmatt 17 6103 Schwarzenberg Tel. +41 (0)41 497 43 04 Natel +41 (0)79 374 41 91 e-mail: g.d.holenstein%entferne%@malters.net <mailto:g.d.holenstein%entferne%@malters.net>

Reply to: Holenstein Dominik

Top

-------------------- 9 --------------------

#9. Re: Satellitennavigation - von Kostenzer Johannes
Top
Date: Thu, 7 Mar 2002 von: Kostenzer Johannes <J.Kostenzer%entferne%@tirol.gv.at> Subject: Re: Satellitennavigation Hallo, habe bereits vor 3 jahren mit einem 12 kanal handheld der fa. explorer (=lawrence) in korsika scheibenzüngler kartiert. Funktionierte im grossen und ganzen sehr gut, hatte eigenartigerweise nur in 1 engen tal etwas schwierigkeiten, genügend satelliten zu finden. Dem konnte ich aber durch leichte ortsveränderung abhelfen und habe dann die korrektur im laptop auf der karte vorgenommen. Mittleriweile ist ja die SA (selective availability) abgeschalten und die daten müssten noch präziser sein. Gruss Johannes Kostenzer

Reply to: Kostenzer Johannes

Top

-------------------- 10 --------------------

#10. Hyla arborea - von Ladislaus Kampits
Top
Date: Mon, 11 Mar 2002 von: "Ladislaus Kampits" <ladislaus.kampits%entferne%@abteigym-seckau.ac.at> Subject: Hyla arborea Gibt es irgendjemanden, der legal Laubfrösche züchtet und Verschickt? ladislaus.kampits%entferne%@abteigym-seckau.ac.at

Reply to: Ladislaus Kampits

Top

-------------------- 11 --------------------

#11. Re: Hyla arborea
Top
Date: Tue, 12 Mar 2002 Subject: Re: Hyla arborea Hallo Ladislaus, Amphibien sind keine Zuchttiere!!! Ausgesetzte oder entkommene Amphibien bedrohen an vielen Stellen die lokalen Populationen. Jede Veränderung des bestehenden Gleichgewichts kann sich katastrophal auswirken. Das Entnehmen bzw das Aussetzen in freie Natur ist sowieso schlicht und einfach verboten. Darüber hinaus ist der Laubfrosch in Wohngegenden mit seinen bis zu 87dB lauten Rufen nicht gerade beliebt und in einer Wohnung wohl nicht auszuhalten. (Lautstärke eines Preßlufthammers). lg

Top

-------------------- 12 --------------------

#12. Re: Hyla arborea - von Horst Wagenfeld
Top
Date: Tue, 12 Mar 2002 von: "Horst Wagenfeld" <howaberlin%entferne%@hotmail.com> Subject: Re: Hyla arborea Ja, gibt es. Zumindest, was die Zucht betrifft. Mit dem Verschicken ist es so eine Sache, die Tiere leiden doch sehr darunter. Wende Dich doch an Uwe Hassel, Tel. (Deutschld.) (0)6806 / 83229. Gruß, Horst Wagenfeld (Berlin)

Reply to: Horst Wagenfeld

Top

-------------------- 13 --------------------

#13. Re: Wildenten - von Claudia Keller
Top
Date: Tue, 12 Mar 2002 21:51:27 +0100 (MET) von: Claudia Keller <claudia_Li%entferne%@gmx.de> Subject: Re: Wildenten Hallo Sissy> es sind nicht nur die Schäden an den Pflanzen, sie sollen ja auch Fische einschleppen und fressen alles was in den schönen Entenschnabel passt (nachts von allem sicher weniger). Jedes Tier hat seine Berechtigung, aber Du mußt die Schwerpunkte setzen. Enten und Lurche vertragen sich nicht(außer Erdkröten). Ich würde eine Schreck einjagen,(erst Ruhe einziehen lassen und dann einen lauten Knall) der ihnen Deinen Teich vergrault, die Ente finden sicher auch was Neues, sie könne ja fliegen! Viel Erfolg und viele Grüße von Manfred aus Berlin

Reply to: Claudia Keller

Top

-------------------- 14 --------------------

#14. Re: Wildenten - von Wieser Bernard
Top
Date: Thu, 14 Mar 2002 von: "Wieser Bernard" <bernard.wieser%entferne%@utanet.at> Subject: Re: Wildenten Hallo Ihr Beiden! Wenn ich mir eure Diskussion so ansehe, dann erinnert mich das an die Fischer und Jäger. Die haben auch immer ein Problem mit den Vögel. Ich meine, dass ein Biotop eben ein Biotop ist. Dieses kann nur allen Wildtieren dienen und da sollte man sich nicht einmischen. Wenn wir schon glauben alles verändern zu müssen, so dürfen wir nicht davon ausgehen, dass sich alle Dinge so entwickeln, wie wir es gerne hätten. Zur Zeit befinden sich die meisten Wasservögel am Zug. Da brauchen sie oft ungestörte Plätze um sich von den Strapazen zu erholen. Im Sommer ist das anders. Aber ich glaube kaum, dass sich Wildenten in der Nähe von Siedlungen gut vermehren können. Es ist einfach zuviel Lärm und Störung vorhanden. Bei Hausenten ist dies sicher problematischer. Die können einem ein Biotop schon ganz schön versauen. Ich glaube auch nicht, dass es all zu viele Möglichkeiten gibt, wo sich Wildenten heute noch vermehren können. Immerhin sind die Bestände gewaltig geschrumpft (mit Ausnahme der Stockenten). Andererseits verschleppen Wildenten nicht nur Fischeier, sondern auch Wasserpflanzen. Das ist doch auch positiv zu sehen. Bernd

Reply to: Wieser Bernard

Top

-------------------- 15 --------------------

#15. Re: Wildenten - von Holger Buschmann
Top
Date: Thu, 14 Mar 2002 von: Holger Buschmann <buschmann%entferne%@geobot.umnw.ethz.ch> Subject: Re: Wildenten Hallo, ich kann dem Beitrag von Bernd nur beipflichten. Wenn es uns um den Amphibienschutz geht, sollte es uns auch um den Naturschutz allgemein gehen. Es ist doch eher etwas schönes, wenn sich Wildenten an einem Schwimmteich im Garten zeigen. Vermutlich ist es ein Stockentenpaar, dass zwischen den Teichen der Umgebung pendelt. Größere und dauerhafte Schäden (wenn man überhaupt von Schäden sprechen sollte, da es eigentlich nur um eine natürliche Veränderung des Gewässers geht, die manchen menschlichen Augen missfällt) treten eigentlich nur auf, wo die Entendichte durch Zufütterung bzw. durch Hausentenhaltung sehr hoch ist. Wir haben selber einen kleinen Gartenteich, an dem sich des öfteren Stockenten niederlassen. Weder der Amphibien- noch der Wasserpflanzenbestand sind dadurch in stärkerem Maße beeinträchtigt worden. Schöne Grüße Holger

Reply to: Holger Buschmann

Top

-------------------- 16 --------------------

#16. Re: Wildenten - von Ingo Brandt
Top
Date: Thu, 14 Mar 2002 von: Ingo.Brandt%entferne%@t-online.de (Ingo Brandt) Subject: Re: Wildenten Hallo, ich stimme Herrn Wieser im wesentlichen zu, muss aber sagen dass die Stockenten bei uns in Hamburg überhaupt nicht scheu sind und in 100 qm großen Vorgärten an Hauptstraßen brüten und Gartenteiche in Kleingärten leerfischen! Es hat dann natürlich nichts mit Naturschutz zu tun sondern nur mit persönlichen Vorlieben, wenn ich die Enten von unserem Teich verscheuche. Aber der Teich ist einfach schöner und vielfältiger und interessanter ohne Enten! MfG Ingo Brandt Eppendorfer Weg 119 20259 Hamburg Tel. +49 (40) 491 29 40 Fax +49 (40) 40 17 12 17 Email Ingo.Brandt%entferne%@t-online.de http://www.ingobrandt.de

Reply to: Ingo Brandt

Top

-------------------- 17 --------------------

#17. Re: Wildenten
Top
Date: Thu, 14 Mar 2002 Subject: Re: Wildenten Hallo Bernd, also ein Biotop ist ein Biotop aber in einem naturnahen Gartenteich ist Einmischung einfach erforderlich. Wildenten sind zu große Tiere, die einen kleinen Gartenteich zu sehr dominieren. Von wegen eingeschleppte Wildpflanzen. Ersteinmal verschwinden alle gutschmeckenden erreichbaren Wasserpflanzen, die Wasserqualität stürzt praktisch über Nacht ab. Insbesondere die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen nimmt ab. Andere Vögel werden vertrieben. Darüberhinaus sind solche Teiche maximal für ein Pärchen geeignet, meist sind es ohnedies nur Kurzbesuche im Frühjahr. Fische haben in einem naturnahen Gartenteich nichts verloren, da sich meistens kein Gleichgewicht einstellt.

Top

-------------------- 18 --------------------

#18. Re: Wildenten - von Mysliwietz Rainer
Top
Date: Thu, 14 Mar 2002 von: "Mysliwietz Rainer" <rainerm%entferne%@gmx.net> Subject: Re: Wildenten Hallo Auch aus einem weiteren Grund habe ich bis jetzt die Stockenten verscheucht. (Sofern dies überhaupt möglich ist) Beobachte einmal mit welcher Geschwindigkeit ein Grasfroschlaichballen um den anderen aufgefuttert wird. Eigentlich nur erklärbar, wenn man sieht, was bei der Ente "hinten" ständig wieder herauskommt! Ein kleiner Gartenteich kann in einer halben Stunde zu einer braunen Brühe "umgestaltet" werden. Viele Stockenten sind mittlerweile so zahm, daß sie sich gar nicht mehr verjagen lassen. Selbst bei einem kleinen Gewässer (5 meter) wird einfach auf die andere Seite geschwommen. Das lässt sich tw. verhindern, wenn man eine Schnur knapp über der Wasseroberfläche kreuz und quer spannt. Den Enten dürfte das nicht behagen, denn zumindest bei mir kommen sie dann meist nicht mehr. Schöne Grüße aus Bad Ischl 创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创 Rainer Mysliwietz rainerm%entferne%@gmx.net Austria Die Amphibien des Salzkammergutes (Bad Ischl) http://www.amphibien.at ``````````````````````````````````````````````````````````

Reply to: Mysliwietz Rainer

Top

-------------------- 19 --------------------

#19. Re: Wildenten - von Wieser Bernard
Top
Date: Fri, 15 Mar 2002 von: "Wieser Bernard" <bernard.wieser%entferne%@utanet.at> Subject: Re: Wildenten Bis auf die Kleine Wasserlinse, die im Frühjahr schon auftritt und eher schlechte Wasserqualität anzeigt, kenne ich keine frühe Unterwasserpflanze, die während der Zugsaison bereits ausgebildet ist. Da liegt das meiste Wasserpflanzenmaterial noch in Sporen vor und wird auch vertragen. Nicht alle Pflanzen sind da erwünscht (Wasserpest, etc.). Der größte Unfug besteht darin, Aquarienmaterial freizusetzen. Z. B.: durch die Krebspest sind bei uns die heimischen Edelkrebse, Dohlenkrebse und Steinkrebse fast völlig verschwunden. Sonnenbarsche und dergleichen haben in den Flüssen erhebliche Schäden angerichtet. Auch das Freisetzen von Schildkröten hat keinen Sinn und ist voller Nachteile. Bei uns sind durch falsche Besatzmaßnahmen mindestens 10 Fischarten verschwunden und immer wieder treffen wir auf Goldfische und dergleichen. Die können auch ein kleines Biotop ganz schön zugrunde richten. Bernd

Reply to: Wieser Bernard

Top

-------------------- 20 --------------------

#20. Zugluft in Amphibiendurchlässen - von Wolfram
Top
Date: Tue, 19 Mar 2002 von: Wolfram <Wolfram%entferne%@deges.de> Subject: Zugluft in Amphibiendurchlässen Hallo liebe Amphibienspezies, im Rahmen eines Autobahnneubauprojektes sollen bis zu 87m lange ökologisch wirksame Amphibiendurchlässe vorgesehen werden. Im Umfeld der geplanten Trasse gibt es Teillebensräume des Grasfrosches und der Erdkröte, die durch die Trasse getrennt werden. Hat jemand Erfahrung mit der Dimensionierung von ausreichend wirksamen Amphibiendurchlässen bzw. gibt es Erkenntnisse zur Wirkung der Faktoren Zugluft, Licht und Feuchtigkeit auf die Akzeptanz von Durchlassbauwerken durch die genannten Arten. Neben den Amphibiendurchlässen werden sogenannte Regenrückhaltebecken angelegt. Diese Becken werden häufig von Amphibien als Laichgewässer angenommen. Weiß jemand was über die Empfindlichkeit des Laich bezüglich Clorid. Dies kann in relativ hohen Konzentrationen in den Becken auftreten (Auftaumittel). Kann jemand Empfehlungen für gut funktionierende Leitsysteme geben. Wir wollten ein Metallsystem einbauen von Volkmann und Rosbach. Hat jemand damit Erfahrungen. Für Hinweise und Anregungen wäre ich sehr dankbar. Karin Wolfram

Reply to: Wolfram

Top

-------------------- 21 --------------------

#21. Re: Zugluft in Amphibiendurchlässen - von Kostenzer Johannes
Top
Date: Wed, 20 Mar 2002 von: Kostenzer Johannes <J.Kostenzer%entferne%@tirol.gv.at> Subject: Re: Zugluft in Amphibiendurchlässen Hallo Karin, bei diesen Längen wird m.Ansicht nach wohl nur die Errichtung der Autobahn auf Stützpfeilern bzw. mehrmetrig breite Durchlässe Erfolg bringen. Unbedingt zu achten wäre auch auf eine ausreichende Feuchtigkeit in diesem Bereich. Kann auf diese Länge wohl nur durch eine Bewässerungsanlage erfolgen, wobei kein Teil der untertunnelten Strecke nur stehendes Wasser enthalten sollte. Licht ist immer im Verhältnis zur Länge zu sehen und so müsste schon ein sehr grosser Querschnitt für ausreichende Lichtverhältnisse sorgen. Soweit ich weiss, gibt es aber über die Notwendigkeit von Licht unterschiedliche Auffassungen. Meiner Ansicht nach sollte der Amphibientunnel zumindest den Schimmer des Auslasses aus Froschperspektive gewähren. Zu Chlorid habe ich keine Erfahrungswerte. Grüsse aus Tirol Johannes Kostenzer

Reply to: Kostenzer Johannes

Top

-------------------- 22 --------------------

#22. Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
Top
Date: Sat, 23 Mar 2002 von: Niedtfeld%entferne%@aol.com Subject: Metamorphose des Frosches Hallo! Ich habe seit ca.1 Woche Froschlaich in meinem Aquarium (100 l) und kann schon die Embryonen erkennen.In 14 Tagen sollten die Larven schlüpfen. Welches Futter außer Algen nehmen die Kaulquappen an? TETRAMIN ? Vertragen die Froschlarven starke Wasserbewegung oder sollte ich die ümwälzpumpe lieber nach dem Schlüpfen abstellen?Das Aquarium ist mit Wasserpest bepflanzt. Wie lange dauert die Entwicklung bis zum Jungfrosch?Bis Anfang Juni oder länger...... Ich möchte die Metamorphose mit meiner LEICA M2 fotografieren. Viele Fragen. Ich bitte Amphibienkenner um Auskunft per e-mail. Mit freundlichen Grüßen Bernd Niedtfeld

Reply to:

Top

-------------------- 23 --------------------

#23. Re: Metamorphose des Frosches - von Horst Wagenfeld
Top
Date: Sun, 24 Mar 2002 von: "Horst Wagenfeld" <howaberlin%entferne%@hotmail.com> Subject: Re: Metamorphose des Frosches Dipl. Ing. Landschaftsplanung Horst Wagenfeld Reichenberger Straße 140 10999 Berlin 030/ 618 95 09 http:/facelink.com/HoWaBerlin Lieber Bernd! Habe gerade die Anfrage zur Froschmetamorphose gelesen. Ich werde auf die Fragen noch im Detail eingehen. Zunächst habe ich aber erst einmal eine an Dich / Sie: woher stammt der Froschlaich? Wie groß ist die Menge? Um Laich welcher Art handelt es sich? (vermutlich Grasfrosch oder Moorfrosch zu dieser Jahreszeit)? Was geschieht nach der Metamorphose mit den umgewandelten Fröschchen? Gruß aus Berlin, Horst Wagenfeld

Reply to: Horst Wagenfeld

Top

-------------------- 24 --------------------

#24. Re: Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
Top
Date: Sun, 24 Mar 2002 von: Niedtfeld%entferne%@aol.com Subject: Re: Metamorphose des Frosches hallo! Es handelt sich um den Laich des Grasfrosches. Ich habe den Laich aus einem Grundwassertümpel neben einem privaten Forellenteich in der Nähe von Ödinghausen. Es sind ca.12 Embryonen im Laich zu erkennen, die sich aber noch nicht bewegen.Der Schwanz hat sich schon gebildet. Ich habe die Embryonen mit dem Leica -Balgengerät fotografiert.E-Blitz! Das Tümpelaquarium ist mit Wasserpest bepflanzt. Die Steine bekommen schon Grünalgenwuchs.Die Umwälzpumpe habe ich mit einer Klemme gedrosselt. Geringe Bewegung! MfG BN

Reply to:

Top

-------------------- 25 --------------------

#25. Re: Metamorphose des Frosches - von Horst Wagenfeld
Top
Date: Sun, 24 Mar 2002 von: "Horst Wagenfeld" <howaberlin%entferne%@hotmail.com> Subject: Re: Metamorphose des Frosches Lieber Bernd, vielen Dank für Deine Angaben. Sie sind zur Beurteilung des Aufzuchterfolges von Bedeutung. Zunächst einmal muss ich Dich darauf hinweisen, dass alle einheimischen Amphibienarten in all ihren Entwicklungsstadien (also auch als Laich) gesetzlich streng geschützt sind. Genau genommen ist es nicht erlaubt, Laich der natürlichen Umgebung zu entnehmen. Diese Bestimmungen haben auch durchaus ihren Sinn. Ich vertrete allerdings die Auffassung, dass das Aufziehen einiger weniger Larven vor allem der mäßig bedrohten Arten wie Grasfrosch oder Erdkröte vertretbar ist, wenn verantwortungsvoll mit ihnen umgegangen wird und die Tiere artgerecht gehalten werden. Das gilt umso mehr, als das anschauliche Beobachten von Kaulquappen vor allem bei Kindern (Biologieunterricht der Grundschule!) das Interesse an der Natur und an ihrem Schutz zu wecken vermag. So manche Biologenkarriere hat sicher mit einem Tümpelaquarium begonnen. Außerdem bietet man den Kaulquappen bei idealen Bedingungen sogar noch einen "Entwicklungsvorsprung und -vorteil" gegenüber den anderen Larven in freier Wildbahn und leistet somit einen kleinen Beitrag zur Stabilisierung einer Population. Meine Bitte lautet wie folgt: die kleinen Fröschchen recht bald nach der Umwandlung an ihrem Fundort aussetzen! Wenn der Schwanzstummel ganz verschwunden ist, fressen sie kleinste lebende Insekten (Blattläuse, Essigfliegen etc.) und sind stark genug für den überlebenskampf in der freien Natur. Doch nun zur Larvenentwicklung. Ich bin mir sicher, dass Du noch vor Ostern den Schlupf der Kaulquappen erleben wirst und nicht, wie Du selbst vermutetest, erst in vierzehn Tagen. Das liegt einfach daran, dass die Bedingungen, wie sie in einem in Innenräumen aufgestelltem Aquarium herrschen, die Entwicklung bei den üblichen zwanzig Grad Zimmertemperatur sehr beschleunigen. In der freien Natur wäre die Temperatur sehr viel stärkeren Schwankungen im Tag- und Nachtrhythmus und entsprechend den Witterungsverhältnissen unterworfen. Bald wird zu beobachten sein, wie die Larven ihre Schwänze hin- und herbewegen. Dann werden sie schlüpfen und an der Außenhülle der Gallertmasse hängen. In dieser Phase ernähren sie sich von einem winzigen Dotterrest und ihre äußeren Kiemenbüschel rechts und links des Kopfes sind gut zu erkennen. Im weiteren Verlauf lassen sich die Larven auf den Boden herabsinken und beginnen bald darauf, frei umherzuschwimmen. Die Kiemenbüschel werden von einer Hautfalte überwachsen und die Färbung der Larven wechselt von einem dunklen schwarzblau zu einem grauschwarz mit winzigen silbrigen Sprenkeln. Jetzt beginnen die Larven mit der aktiven Nahrungsaufnahme. Offenbar gibt es in Deinem Aquarium schon genug Pflanzenmaterial und Algenbeläge, die die Kaulquappen mit ihren winzigen Hornzähnchen abraspeln können. Man kann aber auch gut mit dem im Handel erhältlichen Aufzuchtfutter für Jungfische zufüttern und nach zwei Wochen des freien Umherschwimmens der Larven hartgekochtes Ei, rohes Fleisch (keine Schilddrüse oder Leber!) auf einen Draht spießen und so ins Wasser hängen, dass es ständig davon bedeckt ist aber nur wenig unter der Oberfläche befindlich und jederzeit wieder zu entfernen ist (Geruchsbelästigung, Wassertrübung). Vor allem auch während der Wachstumsphase der Beine ist ein Angebot an tierischem Eiweiß (Aas, Hackfleisch etc.) förderlich. Ansonsten kann man hin und wieder ein angewelktes Salatblatt oder eine Salatgurkenscheibe oder ein wenig Möhrengeraspeltes ins Wasser streuen. Was die Kaulquappen nicht zu fressen vermögen, wird rasch von Wasserschnecken, die in keinem Tümpelaquarium fehlen sollten (aber aus "Sicherheitsgründen" erst nach dem Schlüpfen der Kaulquappen aus den Eihüllen hinzugesetzt werden), verwertet. Wegen des bei 100 Litern für zwölf Larven mehr als großzügigen Wasservolumens ist der Sinn der Umwälzpumpe fraglich. Zwar filtert sie das Wasser klar und sind Grasfroschquappen die einzigen einheimischen Froschlurchlarven, die mit (geringen!) Wasserströmungen klarkommen (weil Grasfrösche zuweilen in langsam fließenden Wiesengräben und Quelltöpfen laichen), doch ist das vollständige Herausfiltern aller feinsten Partikel gar nicht wünschenswert, weil die Kaulquappen diese häufig als Nahrung aus dem Wasser herausseien. Ich empfehle daher das Abschalten der Pumpe und stattdessen das Einbringen einiger Daphnien, die sich schon bald vermehren werden und das Wasser klar halten (sie werden nur von den Kaulquappen gefressen, wenn sie tot sind). Wasserpest eignet sich hervorragend als Sauerstoffspender und Pflanze, deren Blättchen von den Kaulquappen "angeknabbert" werden, wenn sie beginnen, abzusterben. Bitte darauf achten, dass nicht während des ganzen Tages direktes Sonnenlicht einfällt, weil sonst rasch mit einem zu starken Algenwachstum zu rechnen ist. Wenn bei den ersten Larven die Vorderbeine aus ihren Hauttaschen hervorzubrechen beginnen, bitte den Wasserspiegel um zwei Drittel absenken und möglichst viel Wasserpest und große (gewaschene) Salatblätter oben schwimmen lassen, an denen sich die angehenden Fröschlein festhalten können. Wenn sie auf den Blättern zu sitzen beginnen, muss man sie herausfangen und in ein feuchtes Terrarium umsetzen, weil sie sonst zu entkommen drohen (sie können mit dem Bauch an Scheiben klebend den oberen Rand des Aquariums erreichen). Ich hoffe sehr, mit diesen Angaben zur erfolgreichen Aufzucht der Kaulquappen beigetragen zu haben. Bei weiteren Fragen kannst Du Dich gerne wieder melden! Gruß aus Berlin, Horst Wagenfeld

Reply to: Horst Wagenfeld

Top

-------------------- 26 --------------------

#26. Re: Metamorphose des Frosches - von Niedtfeld%entferne%@aol.com
Top
Date: Tue, 26 Mar 2002 von: Niedtfeld%entferne%@aol.com Subject: Re: Metamorphose des Frosches Bernd Niedtfeld Ödinghausen 38 51588 N躆BRECHT Deutschland Tel. +4922937029 Mobil +491608440780 Fax +492293903898 Heute mittag sind die ersten Larven aus der Eihülle geschlüpft.Habe sofort mit der Leica Makroaufnahmen gemacht.Digitalbilder zur Protokollierung. Sie weiden die Grünalgenrasen an den Steinen und Wasserpflanzen ab. Einige Larven befinden sich noch in der Eigallerte, bewegen sich aber schon rege. Da es heute Nacht Frost geben soll, werde ich das Tümpelaquarium, das draußen auf der Terrasse steht, mit Styropor abdecken. Meine Enkel sind ganz begeistert von den winzigen Lebewesen!!!! MfG BN

Reply to:

Top

-------------------- 27 --------------------

#27. Re: Hyla arborea - von Patrik Cuta
Top
Date: Thu, 28 Mar 2002 von: Patrik Cuta <p_cuta%entferne%@yahoo.de> Subject: Re: Hyla arborea hallo ! frag mal bei dieser mail adresse nach ! der nette herr dort züchtet und verschickt hyla arborea ! bimbo%entferne%@herbert-computer.de

Reply to: Patrik Cuta

Top

Dieses Diskussionsforum Home