Die Wortmeldungen der Amphibienlistenteilnehmer vom Mai 1997

Die Wortmeldungen der Amphibienlistenteilnehmer vom Mai 1997



1. Kröten in der Stadt
2. Rotbauchunken?
3. Gewässerkartierung
4. Re: Rotbauchunken?
5. Museum
6. Re: Kröten in der Stadt
7. Re: Gewässerkartierung
8. Re: Kröten in der Stadt
9. Re: Rotbauchunken?
10. amphibians
11. Bergmolch
12. Re: Bergmolch
13. Re: Gewässerkartierung
14. Re: Gewässerkartierung
15. Bergmolch statt Teichmolch?
16. Grüßen von Amerika
17. Re: Bergmolch statt Teichmolch?
18. Re: Grüßen von Amerika
19. Re: Grüßen von Amerika
20. Re: berg- und teichmolch
21. Werner Liegl



1. Kröten in der Stadt
Date: Sun, 4 May 97
Subject: Kröten in der Stadt
Betreff: Kröten in der Stadt


Als meine Eltern eine Treppe umbauten,
fanden sie unter dem Absatz sechs wohlgenährte Erdkröten (oder sowas). Das
Haus liegt allerdings mitten in der Stadt und der nächste Teich ist
bestimmt ...keine Ahnung wie weit, möglicherweise existiert ja in einem
Vorgarten ein kleines Biotop. Trotzdem frage ich mich, wie die Tiere da
zwischen Autos und Mülltonnen zurechtkommen.
Die Kröten wurden übrigens inzwischen in den Wald umgesiedelt, der Schlupfwinkel 
unter der Treppe existiert ja nun leider nicht mehr

Viele Grüße
Eva


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2. Rotbauchunken?
Date: Sun, 4 May 1997
From: kl001af%entferne%@sparcserver.lrz-muenchen.de
Subject: Rotbauchunken?



Kennt jemand vielleicht Rotbauchunken-Vorkommen oder
Wechselkrötenvorkommen? In Ungarn gibt es diese Tiere
in großen Mengen, hier in Deutschland aber nicht.
Im übrigen interessiere ich mich auch für einheimische und
exotische Insekten. Vielleicht findet sich ja hier auch ein
Insektenfreund?

Servus,
Uli


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3. Gewässerkartierung
Date: Sun, 04 May 1997 23:10:02 +0200
From: walden%entferne%@t-online.de
Subject: Re: Gewässerkartierung


Liebe Amphibienfreunde,

im Burgenlandkreis (südliches Sachsen-Anhalt) werden zur Zeit alle
stehenden Gewässer katalogisiert. Unsere Arbeitsgruppe erfaßt u. a.
die
geografische Lage, Morphologie, Flora, Fauna, Wasserqualität,
Gefährdungen, ökologische-, touristische- und historische Bedeutung
der Gewässer. Ziel dieser Aufnahme ist eine Dokumentation für die Obere-
und Untere Naturschutzbehörde, die als Grundlage für spätere
Schwerpunktuntersuchungen, für die Vergabe von Fördermitteln und evtl.
für die Ausweisung von neuen Schutzzonen dienen soll. Weiterhin sollen
die Bürgermeister der Gemeinden Handlungsempfehlungen erhalten.

Wer hat schon bei ähnlichen Unternehmungen mitgearbeitet? Jeder
Erfahrungsaustausch ist willkommen. Wer weiß, wo Kartierungen von
Stillgewässern durchgeführt wurden? Mir sind bisher nur
Fließgewässerkartierungen bekannt.

Spezielle Fragen zu Amphibien im Burgenlandkreis beantworte ich
natürlich gern.

Herzliche Grüße
Dirk Bindmann

private Mitteilungen 

an: walden%entferne%@t-online.de

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4. Re: Rotbauchunken?
Date: Mon, 05 May 1997
From: walden%entferne%@t-online.de
Subject: Re: Rotbauchunken?


kl001af%entferne%@sparcserver.lrz-münchen.de wrote:

> Kennt jemand vielleicht Rotbauchunken-Vorkommen oder
> Wechselkrötenvorkommen? In Ungarn gibt es diese Tiere
> in großen Mengen, hier in Deutschland aber nicht.
>
> Servus,
> Uli

Wechselkröten:

Im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) gibt es gesicherte Vorkommen von
Wechselkröten. Sie sind nicht häufig, aber auch nicht selten.
Wechselkröten sind wärmeliebend und halten sich vorzugsweise an
Bahndämmen auf, in Siedlungsnähe und in Kiesgruben. Wegen ihrer
nachtaktiven Lebensweise lassen sie sich schlecht beobachten. Oft kann
man sie nur rufen hören; ab und an findet man sie hinter Krötenschutzzäunen.

Rotbauchunken:

... werden im Burgenlandkreis nur vermutet.

Herzliche Grüße
Dirk


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5. Museum
Date: 6 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Museum


Frösche Kröten Unken

Aus der Welt der Amphibien

Unter diesem Motto findet im Oberösterreichischen Landesmuseum ( Linz )
noch bis 1. Juni 97 eine Ausstellung statt. Die Schwerpunkte sind:
Bioakustik (Froschchöre), Fortpflanzungbiologie, Frösche als
Haustiere/Bioindikatoren.
Die CD-ROM zur Ausstellung enthält umfangreiches Expertenwissen,
sensationelle Fotos, Rufe aller einheimischen Arten, sowie informative
Videos (ATS 698,-).
Infos unter 07229/79328 Hr. A. Link andreas.link%entferne%@amda.or.at
Ausstellung: Francisco Carolinum Museumsstr. Linz. Öffnungszeiten: Di bis
Fr: 9-18 Uhr; Sa, So, Feiertag: 10-17 Uhr; Mo geschloßen.

Da ich selber noch nicht bei der Ausstellung war, habe ich nur aus einem
mir zugeschicktem Prospekt einige Punkte abgeschrieben.

Schöne Grüße 
创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创创
Rainer Mysliwietz 
rainerm%entferne%@ping.at
Austria
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6. Re: Kröten in der Stadt
Date: 6 May 1997
From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
Subject: Re: Kröten in der Stadt


From: eva.kornmann%entferne%@t-online.de
Betreff: Kröten in der Stadt 

ich selbst kenne das Vorkommen von Erdkröten in der Stadt. Ich habe an
unserem Stadtteich, der ca 50 mal 20 m groß ist immer wieder Erdkröten
beobachtet, allerdings kein Laich, sie waren sicher dort nur zur
Nahrungssuche unterwegs. Interessant ist, daß dort in der Umgebung nur
Hochhäuser stehen, drumherum überall recht stark befahrene
Ortsstraßen, allerdings ist in ca. 200 m Entfernung noch eine große
Wiese. Im Teich selbst hab ich sie eigentlich nicht beobachten können,
dort sind nur Grünfrösche, sondern immer oberhalb des Weges. Es wäre
schon denkbar, daß auch die Erdkröte domestiziert, vielleicht gibt es
ja noch mehr Beobachtungen in diese Richtung. Gruß Rainer.


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7. Re: Gewässerkartierung
Date: 6 May 1997
Subject: Re: Gewässerkartierung

Hallo walden%entferne%@t-online.de

ich kann von der regionalen Kartierung unserer heimischen Stillgewässer
in Hemsbach/Laudenbach berichten, passiert ist die schon vor vielen
Jahren durch den Naturschutzwart für diese Region Herrn Herbert
Schwöbel, diese Arbeit fand wie auch Arbeiten zur Vogelwelt oder zum
Beispiel meine kleinen Bemühungen zur Erfaßung der Pilzflora im NSG
Rohr- und Gänswiesen in Hemsbach eingang bei den künftigen
Veröffentlichungen/Bestandsaufnahmen der oberen Naturschutzbehörde
Landesamt für Natur- und Landschaftsschutz in Karlsruhe. Diese Arbeiten
wiederum wurden dann auch in der Biotopkartierung für Hemsbach und die
Ausweisung von Biotopen/Biotopvernetzung verwendet.
Das ganze habe ich ganz gut dokumentiert vorliegen, vor allem die
Arbeiten zu unserem NSG, das auch das wohl größte Amphibienvorkommen in
Baden-Würtemberg beinhaltet. Leider ziehe ich gerade um, und habe die
Dokus gestern erst in einen großen Karton verpackt. Aber wenn Du mir
detaillierter schreibst, was Dich da interessiert, bin ich gerne bereit,
Dir bis spätestens Anfang Juli entsprechende Infos oder sogar
Unterlagen zukommen zu lassen. Außerdem empfehle ich Dir alle Arbeiten
von Blab zum Thema Amphibienkartierung, wenn auch jener einen
unglaublichen Aufwand betreibt, aber immerhin scheint er das ja auch
alleine geschafft zu haben. Blab findet man als Autor in jeder
Universitätsbibliothek, alle Aufsätze sind höchst
interessant...Kartiert Ihr "nur" Amphibien, oder auch noch andere
Tiergruppen, z.B. Odonaten würden mich auch interessieren...
Gruß Rainer.
P.S. Außerdem besitze ich sowas wie "Die Amphibien Hessens", die neben
chorologischer Kartierung auch =ökologisch kartiert haben. Dieses Buch
ist im Buchhandel denke ich mal noch erhältlich, wenn nicht, kann ich
Dir ja mal von für Euch intessanten Arten Kopien anfertigen (gg.
Unkostengebühr - bin armer Gärtner ;))...

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8. Re: Kröten in der Stadt
Date: 6 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Re: Kröten in der Stadt

Hallo Eva 

Deine Schilderung wundert mich eigentlich schon. Normalerweise haben
Amphibien mitten in der Stadt keine große Überlebenschance. Aber
Erdkröten brauchen das Wasser eigentlich nur im "Kaulquappenstadium".
Danach trifft man sie auch an sehr trockenen Stellen an. Obwohl sie
einerseits sehr gefräßig sind, kommen sie andererseits auch lange ohne
Futter aus. Das finden sie auch in einem kleinen Vorgarten. 
Erdkröten können ziemlich alt werden - vielleicht stammen sie aus einem
Teich den es an dieser Stelle nicht mehr gibt? Wegen der Laichplatztreue
wandern sie jedes Jahr wieder an dieselbe Stelle zurück. (Vielleicht war
früher ein Teich an der Stelle, wo jetzt die Treppe ist ;-)))
Eine andere Möglichkeit kann natürlich auch sein, daß Kinder sich ein
paar Kaulquappen in einem Teich gefangen haben und im "Marmeladeglas" bis
zur Metamorphose heranwachsen ließen.

Wollen wir hoffen, daß sie nicht unter einem Autoreifen enden.

Schöne Grüße
Rainer Mysliwietz 

TOP
9. Re: Rotbauchunken?
Date: 6 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Re: Rotbauchunken?


> Kennt jemand vielleicht Rotbauchunken-Vorkommen oder
> Wechselkrötenvorkommen? In Ungarn .....
> Servus,
> Uli

Hallo Uli

Da es in meiner Gegend sicher keine Rotbauchunken gibt, hätte ich da einen
Blick in einen dicken Schmöker zu bieten. 
"Von Andreas u. Christel Nöllert - Die Amphibien Europas" Eigentlich das
beste Amphibienbuch das ich kenne. Ich lese mal vor was da unter westlicher
Verbreitungsgrenze steht: " östliches Schleswig-Holstein (Insel Fehmarn,
Holsteinische Schweiz, Ratzeburger Seenplatte), nordöstliches
Niedersachsen (ehemals bis zur Weser/Aller, mit südlichsten Vorkommen um
Hildesheim; heute nur noch zwischen Elbe und Illmenau), östliches Sachsen
Anhalt (zunächst der Elbe, später Saale und Elster folgend) bis nach
Sachsen (Leipzig, Altenburg, wo Thüringen erreicht wird) Dresden und
Gärlitz.... Nordost-Österreich (Gmünd/Wien), südwärts durch das
Burgenland und die östliche Steiermark ...."

Grüße 
Rainer

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10. amphibians
Date: Fri, 9 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Fw: amphibians


Hat jemand einen Hinweis für Jeffh
Dieses E-Mail kam nicht über die Amphibienfreunde - Liste
Rainer
----------
> Von: jeffh <jeffh%entferne%@sonetis.com>
> Betreff: amphibians
> Datum: Freitag, 09. Mai 1997 05:10

> Rainer, sorry to bother you out of the blue but I am a Ph. D. student at
> the University of Ottawa in Canada just beginning a meta-analysis study
> of amphibian population and/or abundance time series data . I am looking
for
> any amphibian population time series data sets of three years or
> longer. I have begun a fairly extensive literature review but am also
> interested in getting ahold of unpublished sets, government publication
> sets and/or data sets from lesser known journals. Would you happen to
> have data, references for data or pointers to people with data sets? 
> If you have any comments or questions they are more than welcome. Any
> help would be much appreciated.

> Jeff Houlahan
> 362 Templeton Street
> Ottawa Ontario
> K1N 6X9
> Canada

> jeffh%entferne%@sonetis.com

 

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11. Bergmolch
Date: Sun, 11 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Bergmolch


Guten Tag,

eine Frage an die Experten aus aktuellem Anlaß: Steht der Bergmolch auf
der (deutschen) "Roten Liste"?

Vielen Dank für Ihre Mühe.

email-Antwort bitte an:

Eike_Rosenow%Rosenow%entferne%@notesgw.compuserve.com

Eike Rosenow
Oberhausen/Rhld.


12. Re: Bergmolch
Date: Mon, 12 May 1997
From: kl001af%entferne%@sparcserver.lrz-muenchen.de
Subject: Re: Bergmolch


> eine Frage an die Experten aus aktuellem Anlaß: Steht der Bergmolch auf
> der (deutschen) "Roten Liste"?

also in der bayerischen steht er nicht (1993)
Gruß,
Uli

 

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13. Re: Gewässerkartierung
Date: Mon, 12 May 1997
From: walden%entferne%@t-online.de
Subject: Re: Gewässerkartierung


pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de wrote:

> Date: Tue, 6 May 1997
> From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
> Subject: Re: Gewässerkartierung

> Hallo walden%entferne%@t-online.de

> ich kann von der regionalen Kartierung unserer heimischen Stillgewässer
> in Hemsbach/Laudenbach berichten ...
> ... Das ganze habe ich ganz gut dokumentiert vorliegen, vor allem die
> Arbeiten zu unserem NSG ...

Lieber Rainer,

vielen Dank für Deine Reaktion. An dieser Dokumentation wäre ich
natürlich interessiert. Da Du gerade umziehst, macht es vielleicht
weniger Mühe, wenn unsere Arbeitsgruppe das Material vom Landesamt für
Natur- und Landschaftsschutz in Mannheim anfordert. Du schriebst ja,
daß dieses Amt eine Dokumentation zur Stillgewässerkartierung
veröffentlicht hat, oder zu veröffentlichen gedenkt. 


Hast Du bei dieser Gewässerkartierung selbst mitgearbeitet? Mich
interessieren die üblichen Fragen: Wie können wir mit beschränkten
Mitteln ein brauchbares Ergebnis liefern? Welche Untersuchungen sind
absolut notwendig? Was ist eher nebensächlich?

Zur Situation: 

In unserer Gruppe arbeiten neun Personen. Die meisten davon kümmern
sich um die Wasseranalysen. Feldarbeit machen hauptsächlich ein
Herpetologe und ich (Botanik, Fotos und alles, was sonst noch Spaß
macht). Kern unserer Arbeit sind die Wasseranalysen, weil davon die
meisten etwas verstehen. In unserer Gegend hat die Treuhand ein großes
Chemiewerk stillgelegt, und wir nutzen jetzt das Labor der ehemaligen
Forschungsabteilung und das Können der Laborantinnen. 


Unsere Aufgaben:

Erfassung aller stehenden Gewässer des südlichen Burgenlandkreises
(etwa 350), deren Lage, Morphologie, Nutzungen, Eigentümer usw.
Erforschung der Geschichte der Gewässer. Bestimmung der
Wasserqualität. Faunistische- und floristische Aufnahmen.
Fotodokumentation. Bewertung der Bedeutung der Gewässer in
verschiedenster Hinsicht (ökologisch, landeskulturell, touristisch
usw.). Beratung der Eigentümer und Bürgermeister.

Alle unsere Methoden darzustellen, wird mir jetzt zu lang. Ich habe aber
einige spezielle Fragen.

Wir analysieren die Wasserproben auf sämtliche denkbare Bestandteile,
nur nicht auf Chlorophyll-a. In der limnologischen Fachliteratur aber
wird dieser Wert als wichtig dargestellt für die Beurteilung der
gebundenen Nährstoffe im Gewässer. Habt Ihr in Hemsbach den
Chlophyll-a-Gehalt für jedes Gewässer ermittelt? Vielleicht kann man
sich den Aufwand sparen, da der Nährstoffgehalt auch durch
Zeigerpflanzen und den Zustand des Gewässergrundes ersichtlich ist. Man
muß ja nicht jeden Wert bis aufs Tausendstel in eine Zahl pressen.

Da wir ziemlich viele Gewässer zu untersuchen haben, können wir nicht
jedes Gewässer so gründlich beproben, wie es notwendig wäre.
Theoretisch müßten wir von allen Gewässern monatlich einmal
Wasserproben ziehen, und von allen Seen zusätzlich noch
tiefenintegrierte Probenserien. Dafür fehlen uns leider die materiellen
und zeitlichen Voraussetzungen. Habt Ihr in Hemsbach von allen
Gewässern Analysenserien gemacht oder nur Stichproben, so wie wir.
Meinst Du, daß wir unsere Stichproben guten Gewissens als
Bewertungsgrundlage nehmen können?

> Kartiert Ihr "nur" Amphibien, oder auch noch andere
> Tiergruppen, z.B. Odonaten würden mich auch interessieren...

Wir kartieren nicht gezielt Libellen. Wir schreiben uns nur auf, wenn
uns eine zufällig um die Ohren schwirrt und wir die Art sicher
bestimmen können. Wir können uns aber auf gute Vorarbeiten stützen.
Im Kreisgebiet arbeitet ein fähiger Zoologe, der u.a. die Libellen des
Gebiets bearbeitet hat.

> Außerdem besitze ich sowas wie "Die Amphibien Hessens", die neben
> chronologischer Kartierung auch ökologisch kartiert haben. Dieses Buch

> ist im Buchhandel denke ich mal noch erhältlich, wenn nicht, kann ich
> Dir ja mal von für Euch intessanten Arten Kopien anfertigen (gg.
> Unkostengebühr - bin armer Gärtner ;))...

Nicht nötig. Das Buch leihen wir in der Bibliothek aus. Außerdem hat
unser Heimatmuseum vor der Wende ein Buch herausgegeben, speziell für
unser Gebiet: Michael Unruh. Lurche und Kriechtiere im Kreis Zeitz.
Zeitz 1980. Einige Angaben sind nicht mehr aktuell, aber das Buch ist
noch immer recht brauchbar.
Herzliche Grüße
Dirk

TOP
14. Re: Gewässerkartierung
Date: Tue, 13 May 1997
From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
Subject: Re: Gewässerkartierung


> Lieber Rainer,
> vielen Dank für Deine Reaktion. An dieser Dokumentation wäre ich
> natürlich interessiert. Da Du gerade umziehst, macht es vielleicht
> weniger Mühe, wenn unsere Arbeitsgruppe das Material vom Landesamt für
> Natur- und Landschaftsschutz in Mannheim anfordert.
Falsch: Schreib an die Bezirksstelle für Naturschutz und Landespflege
in Karlsruhe, Kriegsstraße.
Die Damen und Herren dort stellen die Obere Naturschutzbehörde im
fachlichen dar, administrativ ist das natürlich das
Regierungspräsidium, die man Euch ja sicher auch eingeführt hat...
>Du schriebst ja,
> daß dieses Amt eine Dokumentation zur Stillgewässerkartierung
> veröffentlicht hat, oder zu veröffentlichen gedenkt.
Ich glaube nicht, daß die Arbeit veröffentlicht ist, aber fragen kostet
wie immer nichts.
> Hast Du bei dieser Gewässerkartierung selbst mitgearbeitet?
Nein, hab mich zu dieser Zeit noch ausschließlich den Großpilzen
gewidmet.
>Mich
> interessieren die üblichen Fragen: Wie können wir mit beschränkten
> Mitteln ein brauchbares Ergebnis liefern?
Ich empfehle Dir nochmal, auch den Josef Blab auszuleihen. Die Methodik
ist einmalig gut, und so wie ich mich erinnere, hat er alleine (!)
gearbeitet.
>Welche Untersuchungen sind
> absolut notwendig? Was ist eher nebensächlich?
Ich fände wichtig, daß ihr die Gewässerqualität nicht nur chemisch,
sondern vor allem biologisch erfaßt. S. auch unten.
> Zur Situation:
> In unserer Gruppe arbeiten neun Personen. Die meisten davon kümmern
> sich um die Wasseranalysen. Feldarbeit machen hauptsächlich ein
> Herpetologe und ich (Botanik, Fotos und alles, was sonst noch Spaß
> macht).
Ja, leider sind es immer wenige, die die Riesenarbeit machen. Aber das
ist nunmal so, es ist halt nicht jeder Herpetologe oder Mykologe.
>Kern unserer Arbeit sind die Wasseranalysen, weil davon die
> meisten etwas verstehen.
ich allerdings nicht bis kaum.

> Unsere Aufgaben:
> Erfassung aller stehenden Gewässer des südlichen Burgenlandkreises
> (etwa 350), deren Lage, Morphologie, Nutzungen, Eigentümer usw.
> Erforschung der Geschichte der Gewässer. Bestimmung der
> Wasserqualität. Faunistische- und floristische Aufnahmen.
> Fotodokumentation. Bewertung der Bedeutung der Gewässer in
> verschiedenster Hinsicht (ökologisch, landeskulturell, touristisch
> usw.). Beratung der Eigentümer und Bürgermeister.
Hört sich nach einer sehr schönen Arbeit an, wird sie auch
veröffentlicht?
>Ich habe aber
> einige spezielle Fragen.
> Wir analysieren die Wasserproben auf sämtliche denkbare Bestandteile,
> nur nicht auf Chlorophyll-a. In der limnologischen Fachliteratur aber
> wird dieser Wert als wichtig dargestellt für die Beurteilung der
> gebundenen Nährstoffe im Gewässer. Habt Ihr in Hemsbach den
> Chlophyll-a-Gehalt für jedes Gewässer ermittelt?
sicher nicht, es hat ein Gymnasial-Direktor/Biolehrer kartiert, der hat
sicher keine Wasseranalysen vorgenommen.
Im Rahmen unserer Arbeit für den BUND hat jeder sein Spezialgebiet,
Herr Schwöbel hat da die Amphibien, ich die Pilze, Herr Röhner
bearbeitet die einheimische Flora, daneben gibt es Vogel-Experten,
Fledermauskenner uvm.
Das ganze hat sicher keinen wissenschaftlichen, sondern mehr einen
naturschützerischen Aspekt. Die Bestimmungen übertreffen aber meistens
die der Akademiker, die damit amtlich betraut werden (zumindestens bei
den Pflanzen - bei uns am Ort).
Wie ich oben schon sagte, ist mir bei einer Gewässerkartierung die
Gewässergüteklasse über die Bestimmung von Gewässerbewohnern
wichtig. Das funktioniert über relativ wenige Kennarten: Z.B.
Steinfliegenlarven sprechen für Gewässergüteklasse 1 (2), während
rote Schlammröhrenwürmer für eine starke Verschlammung und Trübung
sprechen (Stehgewässer) Gewässergüte bei 3 oder schlechter.
Auch dazu gibt es genügend Literatur. Es lohnt sich mal in eine
Unistadt zu fahren, dort in der Uni-Bibliothek in den Katalogen zu
stöbern (oder in den Computern). Die sind in Deutschland auch für den
einfachen Arbeiter zugänglich und können über Fernleihe (1 DM pro
Buch) praktisch jeden Titel besorgen aus anderen Uni-Bibliotheken in
Deutschland oder sonstwo auf der Welt. Die Recherche kann man bequem von
zuhause übernehmen über das Internet bzw. über den telnet-Zugang. Ich
pflege bei solchen Fragestellungen mich immer auch mal durch die
Kataloge zu arbeiten. Meistens ist die Trefferquote extrem hoch, und man
findet genau eine solche methodische Arbeit, die man selbst machen
möchte.
Außerdem kann man sich aber mit Sicherheit auch an einen Limnologen an
der Uni in Deiner Nähe wenden. Die sind im Normalfall auch
auskunftsbereit und können einem sowohl methodisch, als auch in Sachen
wichtige Adressen sicher weiterhelfen.
>Vielleicht kann man
> sich den Aufwand sparen, da der Nährstoffgehalt auch durch
> Zeigerpflanzen
Tierarten
>und den Zustand des Gewässergrundes ersichtlich ist. Man
> muß ja nicht jeden Wert bis aufs Tausendstel in eine Zahl pressen.
Ist auch ziemlicher Blödsinn, wie man aus dem guten Versuch von
Ellenberg: Die Zeigerpflanzen Mitteleuropas im Bereich der Flora
sieht...
> Da wir ziemlich viele Gewässer zu untersuchen haben, können wir nicht
> jedes Gewässer so gründlich beproben, wie es notwendig wäre.
Ist das für die Fragestellung wirklich so wichtig, überdenkt nochmal
was Ihr eigentlich herausarbeiten wollt: Eine Arbeit über
Gewässerchemie oder über Amphibien?
> Theoretisch müßten wir von allen Gewässern monatlich einmal
> Wasserproben ziehen, und von allen Seen zusätzlich noch
> tiefenintegrierte Probenserien. Dafür fehlen uns leider die materiellen
> und zeitlichen Voraussetzungen. Habt Ihr in Hemsbach von allen
> Gewässern Analysenserien gemacht oder nur Stichproben, so wie wir.
Weder noch; s.o.
> Meinst Du, daß wir unsere Stichproben guten Gewissens als
> Bewertungsgrundlage nehmen können?
Bestimmt. Aber wie gesagt, fragt auch mal einen Wissenschaftler dazu,
und alternativ die Leute von der Naturschutzbehörde, die sollten Euch da
eigentlich auch weiterhelfen können...

> Nicht nötig. Das Buch leihen wir in der Bibliothek aus.
Wie gesagt: vergeßt den Dr. J. Blab nicht, der hat da wirklich die
Standardliteratur zu dem Thema Amphibienkartierung, nebenbei auch z.B.
über Artenschutz herausgegeben.
>Außerdem hat
> unser Heimatmuseum vor der Wende ein Buch herausgegeben, speziell für
> unser Gebiet: Michael Unruh. Lurche und Kriechtiere im Kreis Zeitz.
> Zeitz 1980. Einige Angaben sind nicht mehr aktuell, aber das Buch ist
> noch immer recht brauchbar.
Es ist immer sinnvoll, alles was verwendbar erscheint, aus der Region zu
sammeln. Auch dort sollte die Untere oder Obere Naturschutzbehörde
weiterhelfen können. Außerdem ist es sinnvoll auch mit alten
Einheimischen zu sprechen. Wir haben da in Sachen Pflanzen sehr gute
Erfahrungen gemacht. Das Wissen der Bevölkerung ist nicht zu verachten,
kann natürlich nur als Ergänzung zur wissenschaftlichen Arbeit dienen.

> Herzliche Grüße
> Dirk
Genausolche zurück.
Ciao Rainer.

TOP
15. Bergmolch statt Teichmolch?
Date: Thu, 22 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Bergmolch statt Teichmolch?


Hallo Allerseits
In den letzten Jahren fällt immer mehr auf, daß bei uns der früher
häufiger anzutreffende Teichmolch seltener wird. Im Gegenzug dazu aber der
Bergmolch sich stärker vermehrt. 
In manchen Tümpeln entsteht richtig der Eindruck, als ob der Bergmolch den
Teichmolch verdrängen würde. Hat jemand auch schon Beobachtungen dieser
Art gemacht?
Freundliche Grüße
Rainer Mysliwietz 

TOP
16. Grüßen von Amerika
Date: Fri, 23 May 1997
From: lejawt%entferne%@Mcs.Net
Subject: Grüßen von Amerika



Hallo Rainer und Andere Freunde von Amphibien,

Ich wohne in Chicago, Illinois, und interessiere mich in der
Schutz von Amphibien. 

Leider haben wir hier kein Dr. Josef Blab uns zu leiten. 

Ich fand Blab's "Biologie, Ökologie und Schutz von Amphibien" in
der Bibliothek der Chicago Natural History Museum. Es ist die dritte
Auflage, 1986. 

Hat Dr. Blab eine neue Auflage verlegen? Was noch ist er
seit 1986 geschrieben?

Ich fand interessante artikeln durch Blab's Buch. Sie waren von
Clausnitzer, Bussler, Feldmann, Filoda, Flindt und Hemmer, Hehmann und
Zucchi, und Wildermuth geschrieben. Aber alle sind bevor 1986
verlegen. Ich wundere mich was die deutschen Herpetologen in der
letzte Jahrzehnt in der Theorie und Praxis von Amphibien Schutz gefunden
haben.

Mein Deutsch ist vielleicht schrecklich. Können Sie mich
verstehen? Ich lehrnte es in der Schule, und habe keine Gelegenheiten es
zu sprechen.


Bill Leja 
1634 W. Chase
Chicago, IL 60626 USA

lejawt%entferne%@mcs.net


TOP
17. Re: Bergmolch statt Teichmolch?
Date: Fri, 23 May 1997
From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
Subject: Re: Bergmolch statt Teichmolch?


Hallo Rainer,

es ist natürlich schwierig von hier aus ein Bild über die
landschaftlichen Gegebenheiten bei Dir vor Ort zu bekommen, meine
Meinung wäre, daß man dies am einfachsten auf eine zunehmende
Verwaldung früher offender Flächen zurückführen könnte. Schließlich
sind heute immer weniger Menschen in der Landwirtschaft tätig und es
können aufgrund der Landflucht der vorwiegend jungen Menschen nicht mehr
alle Flächen offen gehalten werden. Bei uns ist das im Odenwald an
einigen Stellen zu beobachten. Aber wie gesagt, vielleicht ist es bei
Euch auch gar nicht die Verwaldung, die als Ursache in Frage käme.
Vielleicht kannst du mal über topografische/geografische Gegebenheiten
bei Dir vor Ort berichten.
Gruß Rainer.
<pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de>

TOP
18. Re: Grüßen von Amerika
Date: Sat, 24 May 1997 09:00:27 +0200
From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
Subject: Re: Grüssen von Amerika


Hallo Bill,
Dein Deutsch ist ausgezeichnet, Du scheinst es auch sehr gut zu
verstehen, mein englisch ist sicher nicht so gut.
Du hast eigentlich die wichtigsten Arbeiten zu Amphibien gefunden, ich
hatte mir auch Clausnitzer und Wildermuth besorgt, während meines
Studiums.
Ich werde folgendes machen:
Ich kann in der Universität Heidelberg vorhandene Bücher recherchieren,
bzw. in Bielefeld gibt es eine Art online-Bibliothek. Dann werde ich
versuchen, Dir die Werke von Blab herauszusuchen.
Bis bald, cu
yours Rainer.

TOP
19. Re: Grüßen von Amerika
Date: Sat, 24 May 1997
From: pigl%entferne%@rumms.uni-mannheim.de
Subject: Re: Grüßen von Amerika


Hallo bill,
hier wie versprochen die Werke von Blab, sofern sie im Heidelberger
Universitätsbibliothekskatalog vorhanden sind, bitte beachte nicht so
schreckliche Dinge wie SIGN und Freihand usw., das gibt nur an, wo die
Bücher in Heidelberg stehen. Du kannst sie aber nach Amerika ausleihen
über Fernleihe, oder sie stehen eben bei Dir in einer
Universitätsbibliothek. Viel Spaß bei der Recherche.
1 Blab, Josef: Grundlagen des Biotopschutzes für Tiere
4.Aufl 1993 mex Sign: 93 H 929 StO:Mag-N
/ UB

2 Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pf ... Blab, Josef
4.Aufl 1984 Sign: 84 H 374 StO:LSN
/ UB

3 Blab, Josef: Amphibien und Reptilien
1989 Sign: FA 4441; MV StO:Mag-A
/ UB

4 Grundlagen und Probleme einer Roten List ... Blab, Josef
1993 mex Sign: 93 H 1291 StO:Freih-N
/ UB

5 Tierwelt in der Zivilisationslandschaft Blab, Josef. - 2. Raumeinbi
...
1991 Sign: 91 H 1681 Bd 2

6 Tierwelt in der Zivilisationslandschaft Blab, Josef. - 1. Raumeinbi
...
1989 mex Sign: 91 H 1681 Bd 1 StO:Freih-N
/ UB

7 Tierwelt in der Zivilisationslandschaft Blab, Josef

/ UB

8 Riecken, Uwe: Biotope der Tiere in Mitteleuropa
1989 Sign: 90 H 1579 StO:Freih-N
/ UB

9 Zehn Jahre Rote Liste gefährdeter Tiera ... Blab, Josef
1989 Sign: 90 H 519 StO:Freih-N
/ UB

10 Blab, Josef: Biologie, Ökologie und Schutz von Amphibien
3.Aufl 1986 Sign: 87 H 1132 StO:Freih-N
/ UB

11 Blab, Josef: Grundlagen des Biotopschutzes für Tiere
1984 Sign: 84 H 684 StO:Freih-N
/ UB

12 Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pf ... Blab, Josef
1978 Sign: 77 K 1070 StO:Freih-N
/ UB

13 Aktion Schmetterling Blab, Josef
1987
/ SWB

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20. Re: berg- und teichmolch
Date: Sun, 25 May 1997
From: rainerm%entferne%@ping.at
Subject: Re: berg- und teichmolch


>Hallo Rainer,

>es ist natürlich schwierig von hier aus ein Bild über die
>landschaftlichen Gegebenheiten bei Dir vor Ort zu bekommen, meine
>Meinung wäre, daß man dies am einfachsten auf eine zunehmende
>Verwaldung früher offender Flächen zurückführen könnte. Aber wie
gesagt, vielleicht ist es bei
>Euch auch gar nicht die Verwaldung, die als Ursache in Frage käme.
>Vielleicht kannst du mal über topografische/geografische Gegebenheiten
>bei Dir vor Ort berichten.
>Gruß Rainer.

Hallo Namensvetter
Wir sind gerade von einer traumhaften Mountainbike - Tour zurückgekommen.
Nach einigen Stunden Fahrt/Fußmarsch gelangten wir auch zu einem See (ich
habe ihn auf meiner Seite über Kammolche beschrieben) auf fast 1300 m
Seehöhe. Es ist für mich das faszinierendste Feuchtbiotop das ich kenne.
Man kann Tausende Molche aller heimischen Arten sehen. Teilweise über 50
Stück pro Quadratmeter. Die Weibchen sind fleißig am Eierlegen. Da der
Wasserspiegel um einige Meter gestiegen ist, werden dazu die Wiesenpflanzen
benutzt. Fast kein Blatt mehr, das nicht um ein Ei gewickelt wurde. 
Die Eier des Grasfroschlaichs sind eigentlich schon alle verzehrt, aber die
vielen Erdkröten, welche überall sitzen, beginnen jetzt erst mit der
Eiablage. Kurzum kein Fleck, wo nicht gerade die Weibchen umschwärmt
werden.
Die prozentmäßige Aufteilung der Molche an diesem See beträgt:
ca. 75 % Bergmolche
ca. 25 % Teichmolche
ca. 2 % Alpenkammolche 
Diese Verhältnisse sind seit ich den See entdeckt habe in etwa 
gleichgeblieben.

Die Teiche, welche ich wegen der Teichmolche angesprochen habe, liegen
meist auf einer Seehöhe von 450 bis 500 m. Ein Großteil ist gut besonnt
und liegt meist im offenen Gelände. Das wären eigentlich alles Argumente
für "glückliche" Teichmolche. Es scheint, als ob es schon bei den Larven
happern würde - Viele Bergmolchlarven und verhältnismäßig wenige
Teichmolchlarven. Aber das kann natürlich die vielfältigsten Gründe
haben. Zum Teil wird bestimmt auch Dein Argument mit der größeren
Beschattung = Niedrigere Wassertemperatur welche ja den Bergmolchen
theoretisch mehr
zusagt zutreffen.
Leider wurden in einem anderen dieser Teiche vor einigen Jahren von einem
"Tierfreund" Goldfische ausgesetzt. Jetzt sind es schon Hunderte! Die
einstmals riesige Artenvielfalt unter Wasser ist seit dem leider so gut wie
verschwunden. 
Schöne Grüße aus Bad Ischl
Rainer


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21. Werner Liegl
Date: Wed, 28 May 1997
From: Werner.Liegl%entferne%@dachau.baynet.de
Subject: Re: Wortmeldungen der Amphibienfreunde seit 1. Mai (Anfang)



Hallo Rainer,

auch ich möchte dich und die Amphibienfreunde herzlich grüßen!
Wenn ihr Lust habt, schaut doch mal bei meiner Homepage vorbei:
http://www.dachau.baynet.de/users/wliegl
Dort gibt's unter "Bund Naturschutz" auch einen (noch rudimentären)
Amphibienteil mit Sammelstatistiken von Amphibienzäunen seit 1989.

Grüße an alle!

Werner
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Werner Liegl
eMail: Werner.Liegl%entferne%@dachau.baynet.de


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