Amphibien Teichmolch Triturus vulgaris



Goldfische - ein Problem in unseren Gewässern!

Der Teichmolch Lissotriton vulgaris (früher Triturus vulgaris)




Teichmolch Triturus vulgaris

  • Die Oberseite ist gelbbraun, der Bauch gelb bis orange mit schwarzen Tupfen. über den Kopf verlaufen mehrere dunkle Längsbinden. Bei den Männchen bildet sich in der Wassertracht ein hoher gewellter Kamm, der ohne Unterbrechung bis zum Schwanzende verläuft. Die Größe beträgt bis zu 11 cm.
  • Er ist fast in ganz Europa verbreitet und sehr oft die häufigste Molchart. In unserer Gegend wird er allerdings immer mehr vom Bergmolch abgelöst.
  • Teichmolche stellen keine hohen Ansprüche an ihre Laichgewässer, nur fischlos müssen sie sein. In diese Stillgewässer, wandern sie je nach Witterung, schon im März ein. Die Weibchen folgen in der Regel einige Tage später.
  • Bereits kurz nach der Paarung werden die Eier einzeln an kleine Blätter von Wasserpflanzen geheftet und durch U-förmiges Verkleben des Blattes geschützt.

    Teichmolchlarven

  • Nach der Laichzeit verlassen die Tiere meistens wieder das Gewässer. Häufige Verstecke sind unter Steinen und Holz. Die Larven haben in warmen Gewässern die Metamorphose teilweise schon nach 2 bis 3 Monaten abgeschlossen und gehen dann an Land. Manchmal überwintern sie aber auch im Wasser. Nach 2 bis 3 Jahren, wenn die Tiere geschlechtsreif sind, suchen sie wieder ein Gewässer zur Fortpflanzung auf.

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